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Spremberger suchen Friedhofsideen

31. März 2017 | Von | Kategorie: Spremberg |

Spremberger suchen Friedhofsideen

Auf dem Friedhof in Bühlow ist noch eine Menge Platz. Die Trauerhalle wird indes als Fledermausquartier genutzt Foto: TRZ

Ungenutzte Flächen auf den Kirchhöfen sind mit elf Hektar sehr groß.

Spremberg (trz). Rund 20 Friedhöfe gibt es in Spremberg. Die meisten Ruhestätten eint ein Problem: nämlich die enorme Anzahl ungenutzter Flächen. Der Grund: die immer weniger werdenden Erdgräber und die Zunahme „platzsparender“ Urnengräber. Um auch künftig eine möglichst effektive Bewirtschaftung der städtischen Friedhöfe zu gewährleisten, erarbeitet das Rathaus derzeit eine neue Friedhofskonzeption. Darin spielen die ungenutzten Flächen neben neuen Bestattungsformen eine wichtige Rolle.
Vorausgegangen ist diesem Ansinnen eine Bitte des Weskower Ortsbeirates, die extrem vielen Freiflächen zu dezimieren.  Das Gesamtareal der sogenannten Überhangsflächen beläuft sich auf knapp elf Hektar, Das entspricht dem Flächenbedarf von gut zehn Fußballfeldern.
Jetzt sollen die Ortsbeiräte bei der Ideensuche für diese Areale eingebunden werden, kündigt Dorita Drews vom Spremberger Grünflächenamt an. Ein Vorschlag kommt bereits aus Weskow. Dort wird angeregt, einen Parkplatz zu errichten. Diese Idee stößt längst nicht bei allen Mitgliedern des Bauausschusses auf Gegenliebe. Sie argumentieren mit der Würde von Friedhöfen, die durch Parkflächen verloren gehe. Weitere Möglichkeiten seien die Anlage von Blumenwiesen, eine parkähnliche Gestaltung oder die Etablierung eines Mischwaldes.
Der Vorschlag des Abgeordneten Jens-Uwe Winkler (Vereinte Wählergruppe), die Kriegsgräber von den Friedhöfen auf der zentralen Anlage auf dem Georgenberg zusammenzuführen, stellt sich indes als unrealistisch heraus. Das funktioniere ausschließlich bei der Schließung eines der Friedhöfe. Auf dem Georgenberg finden lediglich Kriegsopfer eine letzte Ruhestätte, die irgendwo in der Niederlausitzer Landschaft gefunden werden.




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