Erste Erfolge sind bereits sichtbar / Krankenhaus bietet Unterstützung an:
Spremberg (trz). Spremberg legt sich mächtig ins Zeug, um junge Mediziner für die Region zu begeistern. Kein Wunder, nehmen Hausärzte kaum noch neue Patienten an, von zeitnahen Terminen bei Fachärzten ganz zu schweigen. Nicht zuletzt werde deswegen die Notaufnahme des Spremberger Krankenhauses regelrecht überrannt, wie es Geschäftsführerin Kathrin Möbius beschreibt. Aus diesem Grund habe sich ihr Haus gemeinsam mit Partnern eine Strategie überlegt, um neue Mediziner in die Region zu holen. Beispielsweise in Form von Unterstützung angehender Medizinstudenten. So werde Schülern des Strittmatter-Gymnasiums die Chance geboten, im Rahmen eines Praktikums ins Krankenhaus hinein zu schnuppern. Einer, der diese Gelegenheit beim Schopfe gepackt hat, ist Nico Holfert aus Haidemühl. „Die Ärzte standen mir immer beiseite“, so der 18-jährige Abiturient. Ab Oktober studiere er Medizin an der Universität Leipzig. Später wolle Holfert in der Spremberger Region als Arzt praktizieren.
Nicht zuletzt sorgt das vor drei Jahren gegründete Institut für Medizinerfortbildung in Cottbus für kompetenten Nachschub. An verschiedenen Hochschulen werde dafür geworben, sich an einer von sechs Lausitzer Kliniken weiterzubilden.
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