Stadtgeschichte in Cottbus gestärkt

Zusatzschild für Elisabeth Wolf eingeweiht.

Stadtgeschichte in Cottbus gestärkt
Im Rahmen der 36. Brandenburgischen Frauenwochen wurde in Cottbus ein erklärendes Zusatzschild an der Elisabeth-Wolf-Straße eingeweiht. Foto: Sarah Ostrowski

Cottbus (MB). An der Elisabeth-Wolf-Straße in Cottbus wurde ein erklärendes Zusatzschild eingeweiht. Mit dem Schild wird an die Cottbuser Malerin Elisabeth Wolf erinnert und ihre Bedeutung für die Stadtgeschichte sichtbar gemacht. Das neue Schild informiert über Leben und Werk der Künstlerin und ergänzt die bestehende Straßenbenennung. Ziel ist es, die Namensgeberin der Straße stärker im öffentlichen Raum sichtbar zu machen und ihren Beitrag zur Cottbuser Kultur- und Stadtgeschichte zu würdigen. Die Anbringung des Zusatzschildes geht auf eine Initiative aus den Brandenburgischen Frauenwochen zurück und wurde in Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum Cottbus umgesetzt.

Elisabeth Wolf (1873 – 1964) wurde im heutigen Stadtteil Sandow geboren und studierte zu Beginn des 20. Jahrhunderts Kunst in Berlin. Sie schuf zahlreiche Porträts, Landschaftsbilder sowie Motive aus der Region und gilt als bedeutendste Malerin aus Cottbus. Für ihr künstlerisches Wirken wurde sie 1963 zur Ehrenbürgerin der Stadt Cottbus ernannt – als erste Frau überhaupt.

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