„Tiertor“ in Hörlitz im Gespräch

160618spb3
Die alte Kohlebahnüberführung zwischen Hörlitz und Schipkau könnte später als Wildbrücke genutzt werden Foto: T. Richter-Z.

Neue Nutzung für Überführung bei Hörlitz:
Hörlitz (trz). Einst diente sie als Kohlebahnbrücke, heute als Überführung der Landstraße  Senftenberg – Klettwitz über einen Weg ins Sanierungsgebiet. Und in Zukunft vielleicht als Wildbrücke. Das wünschen sich zumindest die Naturschützer. Ziel: einen Durchlass für die Tiere zu schaffen. Und zwar von den Kippen zwischen Hörlitz, Brieske und Schwarzheide zu den Flächen des früheren Tagebaus Meuro. Durch die vielbefahrene Landstraße von Senftenberg zur A 13 und den nahen Lausitzring ist das Wild in seinem Lebensraum erheblich eingeschränkt. Derzeit wird die Überführung von den Bergbausanierern der LMBV als Anfahrt für Erdtransporte in die Kippengebiete benötigt. Nach Angaben des Landesstraßenbetriebes als Eigentümer ist noch nicht über eine Nachnutzung entschieden. „Die ökologische Bedeutung für den Wildwechsel ist der Behörde aber bekannt“, sagt Sprecherin Dr. Cornelia Mitschka.