Treff der Elektromobile am 15.5. in Cottbus

Internationale Rallye am 15.5. in Cottbus:
Cottbus (MB). Dass Elektrofahrzeuge eine ungleich stärkere Beschleunigung gegenüber den Verbrennungsmotoren haben, hat sich längst herum gesprochen. Nun gilt es, die Ausdauer dieser innovativen Fahrzeuge zu „trainieren“.
Am 15. Mai macht die längste internationale Elektromobilrallye, die eTourEurope, auf Initiative der Energieregion Lausitz-Spreewald GmbH Halt in der Lausitz.
Die Energieregion Lausitz lädt gemeinsam mit der BTU Cottbus-Senftenberg regionale Elektrofahrer und interessierte Bürger zu einem internationalen Treffen nach Cottbus ein. Anlass ist die eTourEurope, deren Rallye-Teams am Freitag, dem 15. Mai, zwischen 9:30 und 12:30 Uhr, am Ladesäulenpark Siemens-Halske-Ring der BTU Cottbus-Senftenberg einen „Tank-Stopp“ einlegen.
„Bereits mit Tourstart 2014 haben wir einen Haltepunkt in der Region organisiert. Das damalige Treffen am Lausitzring wurde genutzt, um die örtliche Infrastruktur und das BTU-Verbundprojekt e-SolCar zu präsentieren“, berichtet Norman Müller, Geschäftsführer der Energieregion Lausitz-Spreewald GmbH. Nun können Rallye-Fahrer und interessierte Gäste die e-SolCars auch live erleben.
Im Rahmen des gleichnamigen Projektes wurde die Nutzung von Elektroautos als mobile Energiespeicher erforscht. Die 45 Fahrzeuge der Testflotte sind ins Nachfolgeprojekt SMART Capital Region eingebunden. „Darin arbeiten wir an einem Konzept zur Nutzung regenerativer Überschüsse aus Brandenburg in der Hauptstadtregion“, erklärt Professor Harald Schwarz vom Lehrstuhl für Energieverteilung und Hochspannungstechnik der BTU Cottbus-Senftenberg. Am 15. Mai können sich Besucher über dieses Projekt, aber auch über Kompetenzen, Infrastruktur und Angebote der regionalen Elektromobilitätsszene informieren, denn „der Cottbuser Ladestopp soll nicht nur E-Fahrer aus der Region mobilisieren, sondern vor allem auch dem Austausch dienen“, so Norman Müller.
Die Tour vom 8. bis 17. Mai führt durch neun Länder. Dabei bewältigen die Teams 4 000 Kilometer und bereisen neun europäische Hauptstädte. Die Tagesetappen von rund 450 Kilometern sollen die Leistungsfähigkeit demonstrieren.