
Sylke Schötz,
Detlef Buchholz, Rüdiger Galle und Peggy Schwarz.
Foto: Hnr.
„Wir stoßen an und bleiben dran“.
Cottbus (h.) Der Ströbitzer Bürgerverein, gegründet 1992, hat letzte Woche turnusmäßig Wahlversammlung gehalten und Bilanz über zwei Arbeitsjahre gezogen. Sie waren geprägt vom Begleiten der Stadtentwicklung und der Vertretung der Bürgerinteressen.
So konnte erreicht werden, dass ein neuer Spielplatz entstand, die Lindenallee in der Klein Ströbitzer Straße weiter geschützt wird und Ersatzpflanzungen bekommt und, wie in Stadtteilbegehungen beschlossen, an der Regenwasserableitung gearbeitet wird.
Als beispielhaft funktionierend bezeichnete Vorsitzender Detlef Buchholz das Projekt Spielplatz auf Wacker. Der Bürgerverein hat hierfür Sponsoren und Spender gewonnen, der Sportverein wirkte auf Bauherr. „Das können wir selbst entsprechend unserer Satzung nicht, vielmehr stoßen wir solche Vorhaben an und bleiben dran.“ Der Spielplatz ist teilübergeben; im Dezember werden noch der Kletterturm aufgestellt und zwei Bäume gepflanzt.
Seit 20 Jahren beschäftigt sich Hobby-Historiker Thomas Zimmermann mit dem Denkmal für Opfer der II. Weltkrieges. Ein Findling mit Beschriftung wurde auf dem Nevoigtplatz geweiht; ihm sollen sechs Tafeln mit 153 Namen zur Seite gestellt werden – Gefallene und Vermisste aus dem Dorf Ströbitz, das erst 1950 zu Cottbus kam. Über die Kriegsgräberfürsorge und in vielen Gesprächen, bei denen 150 Bürger für die Gedenkstätte spendeten, hat Zimermann die Namen zusammengetragen. Die Firma Dohmisch spendet die Steintafeln, Firma Brunzel trägt die Schrift auf . Das mit der Unteren Denkmalbehörde und dem Landesdenkmalamt abgestimmte Projekt findet nun mit breiter Zustimmung des Bürgervereins zur Vollendung.
Ein weiteres Vorhaben, die erneuerte Grabanlage der Brüder Christian (Schmied und Bürgermeister) und Wilhelm Nevoigt (Schuldirektor) fand ebenfalls die Unterstützung der Vereinsmitglieder. Hierfür wird aber noch im Spenden gebeten.
Die Berichte von Norbert Süß, Baukommission, Jugendführerin Marieka Schötz und Martin Klausch für die Kulturkommission und vielbeschäftigte Ströbitzer Musikanten fanden Zustimmung. Detlef Buchholz, Rüdiger Galle, Sylke Schötz und Peggy Scharf arbeiten weiter als Vorstand.
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