Der Berufung gefolgt

Die kleine Maja-Sophie hat keine Angst vorm Weihnachtsmann. Sie freut sich darauf, wenn der Bärtige am Heiligabend die Geschenke bringt Foto: Ute Richter
Die kleine Maja-Sophie hat keine Angst vorm Weihnachtsmann. Sie freut sich darauf, wenn der Bärtige am Heiligabend die Geschenke bringt      Foto: Ute Richter

Gubener wird Weihnachtsmann – Kostümvielfalt und Leuchten in den Augen

Guben (ur). Vor gut15 Jahren hat es sich ergeben, dass ein Gubener, wir nennen ihn Klaus, Weihnachtsmann wurde. Für die eigenen Kinder war sein erster Einsatz gedacht. Bald fragten Freunde und Bekannte, ob er nicht auch bei ihnen am Heiligabend vorbei kommen könnte. Heute ist er auf vielen Weihnachtsfeiern bei Schulen, Vereinen, Kitas und der Stadt Guben wie in Cottbus im Einsatz. Über die Jahre hat er sich für seine Arbeit immer neue Weihnachtsmannkostüme angeschafft. Acht verschiedene Modelle von Santa Claus, Väterchen Frost, Nikolaus, Engel, Rentier, Schneemann und ganz klassische weihnachtliche Kostüme befinden sich in seinem Fundus. Wobei das klassische Kostüm (roter Mantel, weißer Bart) bei den Leuten am beliebtesten ist. Sein ganz persönliches Lieblingsmodell hat der Weihnachtsmann noch nicht in seinem Besitz: Das ist weiß mit silber und sehr preisintensiv. Für Klaus ist es immer wieder schön zu sehen, wie die Kinderaugen leuchten, wenn er mit seinem großen Sack ins Zimmer kommt.
Er sei ein lieber Weihnachtsmann und informiert sich vorher bei den Familien über die Besonderheiten und Eigenheiten der Kinder. „Dann staunen die Mädchen und Jungen immer, woher ich das alles weiß“, erzählt er mit einem Lächeln. Negatives sagt er nicht so gerne, denn: „Ich kann nicht an einem Abend gutmachen, was Eltern manchmal jahrelang versäumt haben“, so Klaus. Und er weiß genau: „Die Kinder freuen sich am Heiligabend auf den Weihnachtsmann, aber sie sind genauso froh, wenn er wieder geht.“ Er möchte für die Kleinen die Illusion vom Weihnachtsmann aufrechterhalten. „Die wahre Identität vom Weihnachtsmann muss geheim bleiben.“ Und so wird er am 24. Dezember wieder zahlreichen Kindern Geschenke bringen und in ihre leuchtenden Augen schauen.