Welzower Kreuzkirchengemeinde feiert 275. Geburtstag ihres Gotteshauses:
Welzow (trz). Seit nunmehr 275 Jahren lädt die Welzower Kreuzkirche auf der Aue die Gläubigen zu den Gottesdiensten ein. Im Jahr 1740 war das Gebäude anstelle seines hölzernen Vorgängerns eingeweiht worden. Der heimelige Turm kam allerdings erst im Jahr 1908 hinzu. Und bevor es in Welzow überhaupt eine Kirche gab, mussten die Einwohner Sonntag für Sonntag anderthalb Stunden zu Fuß in die Steinitzer Kirche marschieren.
Diese und zahlreiche weitere interessante historische Fakten kamen zum Jubiläumsgottesdienst ans Tageslicht. Mehr noch: Eine kleine Gruppe aus Laienschauspielern führte die zahlreichen Gäste in die Gegebenheit längst vergangener Zeiten ein. Und zeigte, dass die Kirche damals wie heute noch immer Trost, Hoffnung und Freude spendet.
Das Bauwerk befindet sich nach Angaben von Pfarrer Hans-Christoph Schütt derzeit in einem ganz ordentlichen Zustand. Allerdings soll mittelfristig die Außenfassade überholt werden. Und dann gibt es noch das Problem mit dem abgeplatzten Putz im Eingangsbereich. Aufgrund einer fehlenden Dachrinne kann das Regenwasser dort erheblichen Schaden verursachen. Eine Dachrinne könnte Abhilfe schaffen. Allerdings wird eine solche von der Denkmalsbehörde abgelehnt. Ob es mal ein pragma-
tisches Umdenken gibt, ist nicht bekannt.








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