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Wenn ein Hörgerät nicht mehr hilft … - Märkischer Bote - Märkischer Bote
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Wenn ein Hörgerät nicht mehr hilft …

17. Mai 2019 | Von | Kategorie: Cottbus |

Cottbuser Schwerhörigenverein bietet neue Info-Reihe.

Wenn ein Hörgerät nicht mehr hilft …

Ilona Dehner, 1. Vorsitzende, und Sven Kempe, 2. Vorsitzender, bieten nicht nur den 34 Mitgliedern des Schwerhörigenvereins Cottbus e.V. ihren Rat an, um Menschen mit Hörbeeinträchtigungen besser zu informieren | Foto: SHöVCB

Cottbus (bw). Der Schwerhörigenverein Cottbus e.V. konnte in den bisherigen Veranstaltungen der Reihe „Hörcafé“ mit der Audiotherapeutin Jacqueline Vogel und weiteren Gastdozenten Probleme ansprechen, die für Menschen mit Hör- schädigungen wichtig sind. In der kommenden Gesprächsrunde am 29. Mai 2019, um 17 Uhr in der Audiotherapie Vogel, Bahnhofstraße 61, wird es um „Möglichkeiten zur Verbesserung des Sprachverstehens für Hörgeräte- und CI-Träger“ mit einem Hörtraining gehen, auch werden Fragen der Besucher gerne beantwortet. Die nächsten Veranstaltungen dieser Reihe sind für den 28. August und 25. September 2019 geplant.
Erstmalig organisiert der Cottbuser Schwerhörigenverein e.V. für alle CI-Träger, Angehörige und Interessierte eine weiterführende Veranstaltungsreihe, das „CI-Café“. Zur Erläuterung: Hörgeräte helfen besser zu verstehen, indem diese den Schall verstärkt an das Innenohr weiterleiten. Doch auch sie haben ihre Grenzen wenn das Innenohr zu stark eingeschränkt ist. Ein so genanntes Cochlea-Implantat (CI) kann dann eine Möglichkeit sein, besser zu verstehen. Es wird eingesetzt, um die ausgefallene Funktion des Innenohres zu ersetzen. Es stellt daher für Menschen mit starkem Hörverlust bis völlig ausgefallenem Gehör den einzigen Weg dar, wieder besser zu verstehen. Das CI besteht aus zwei Teilen: Ein externer Soundprozessor mit Mikrofon und Sendespule nimmt die Schallinformationen auf und sendet sie an das Implantat mit Empfänger und Elektroden, welches unter der Haut hinter dem Ohr sitzen.
„Wenn herkömmliche Hörgeräte nicht mehr helfen, kann ein solches CI zum Einsatz kommen“, erläutert die Vereinsvorsitzende Ilona Dehner. Sie wird das erste „CI-Café“ am 24. Mai 2019, um 16 Uhr im Carl-Thiem-Klinikum Cottbus, Hauptfoyer/Konferenzraum 62.0.13 eröffnen und das Anliegen dieser Informationsreihe vorstellen. „Mit dem Chefarzt der HNO-Klinik, Dr. Michael Herzog, und Vertretern der CI-Fachfirmen Cochlear und MED*EL stehen versierte Experten dieser hochmodernen Implantationsmethode allen Gästen zur Verfügung. Dabei legen wir großen Wert auf einen breiten Erfahrungsaustausch, um den unterschiedlichen Bedürfnissen der Hörgeschädigten gerecht zu werden. Wir laden auch Eltern mit Kindern, die mit CI versorgt sind oder versorgt werden sollen, dazu herzlich ein“, so Ilona Dehner, die als zertifizierte DSB-Beraterin selbst manch guten Rat geben kann. Die Reihe der „CI-Cafés“ wird mit ergänzenden Themen dann am 23. August und 25. Oktober 2019, wiederum von 16 bis 18 Uhr im Hauptfoyer/Konferenzraum des Carl-Thiem-Klinikums, fortgesetzt.
Alle Veranstaltungen können ohne Voranmeldung besucht werden und sind kostenlos.

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