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Wer vom Alltag abschalten möchte, ist im heiteren Sacro immer genau richtig - Märkischer Bote
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Wer vom Alltag abschalten möchte, ist im heiteren Sacro immer genau richtig

23. Januar 2015 | Von | Kategorie: Forst & Döbern |

Wer vom Alltag abschalten möchte, ist im heiteren Sacro immer genau richtig

Beim Männerballettturnier des Karnevalverbandes Lausitz holte die KCS Männer den zweiten Platz am vergangenen Wochenende in Kolkwitz. Immerhin nahmen zwölf Karnevalsvereine an dem Turnier teil Foto: Christian Schneider

Die 105 Mitglieder des Karnevalsclub Forst-Sacro (KCS) bringen Farbe in die triste Jahreszeit:
„Karneval im Neißetal“, so ertönte es zum ersten Mal im Jahre 1959 im kleinen Örtchen Sacro bei Forst. Heute hat der Karnevalverein Forst-Sacro
105 Mitglieder und die Auftritte im Gasthaus Sacro sind so beliebt, dass auch in diesem Jahr fast alle Vorstellungen ausgebucht sind.
Kerstin Anton ist seit 2013 Präsidentin des mitgliederstarken Vereins. „Abschalten vom Alltag“, das ist der Beweggrund der Karnevalisten und dieses Abschalten wollen sie auch ihren Gästen bieten. Der Spaß steht zwar immer im Vordergrund, aber auch Disziplin. Hier ist gegenseitiges Vertrauen und Achtung wichtig, weiß die Präsidentin. Stolz ist sie auf das Männerballett, das in Kolkwitz
beim 21. Männerballett-Turnier des Karneval Verbandes Lausitz e.V. am 17. Januar den Vizetitel nach Forst holte. Besser waren nur die Männer aus Golßen. Trotz langer Tradition wird das karnevalistische Rad immer wieder neu gedreht. So hat der Verein dieses Jahr auch bei der 36. Session eine neue Gruppe im Programm, die aus der Funkengarde hervorgegegangen ist. „Die Piccolinas“ nennt sie sich. In ihrer Darbietung als brasilianische Hühner werden diese in Neonkostümen eine Show im UV-Licht bieten. „Es ist wichtig, eine eigene Nische zu finden, wenn die Funkengarden ins Alter kommen“, erklärt Kerstin Anton. Wichtig sind auch die Tanzlehrerinnen. Karina Brand (Choreografin), Diana Pesker (Funkengarde) und Stefanie Karsten (Minifunkengarde) sorgen für einen professionellen Auftritt. Mitmachen kann übrigens jeder. Das älteste Mitglied ist 85, das jüngste fünf Jahre alt. Natürlich wird der Verein mit 50 bis 60 Mitgliedern anreisend auch wieder beim Zug der fröhlichen Leute am 8. Februar in Cottbus dabei sein. Bei der Fernsehsendung „Heut steppt der Adler“ in der Cottbuser Stadthalle ist der Forster Karnevalsverein in diesem Jahr nicht aktiv dabei. „Wir haben am 31. Januar eine eigene Veranstaltung und unsere Besucher gehen vor“, erklärt Kerstin Anton.
Karten gibt es noch für den Seniorenkarneval am Sonntag, den 25. Januar, um 15 Uhr und für die Abendveranstaltung am
2. Februar um 19.33 Uhr.
Zur Geschichte
Konrad Fechner hieß der Vollblutkarnevalist der ersten Stunde. Nach dem Beginn 1959 wurde der Karneval im Neißetal schnell beliebt. Anfang der 70er Jahre folgte der Zusammenbruch. 1979 fand sich erneut eine Gruppe, die den Karnevalsclub Forst Sacro gründete. Dies waren: Konrad Fechner, (Präsident), Joachim Lehmann, Heinz Krahl, Leo Fetter, Wilfried Britze, Rosi und Dietmar Hönke, Ulrike und Wolfgang Wirth, Gabi und Wilfried Zimmermann, Marion und Wolfgang Schneider, Angela Stadach und Marlies Wunderlich.




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