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Museen - Märkischer Bote
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Wieder Heimat entdecken: Spreewald, Branitz und die Slawenburg laden ein

Wieder Heimat entdecken: Spreewald, Branitz und die Slawenburg laden ein
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Wieder Heimat entdecken: Spreewald, Branitz und die Slawenburg laden ein

21. Mai 2021 | Von | Kategorie: Region, Top-Themen |

Auch viele Museen öffnen wieder mit Voranmeldung / Vielerorts Schnelltests am Hoteleingang / Im Bohsdorfer Strittmatter-Landen zeigt die neueBühne am Pfingstsonntag ein neues Dichter-Stück.

Wieder Heimat entdecken: Spreewald, Branitz und die Slawenburg laden ein

Rianne te Kaat aus Amsterdam hat noch in dieser Woche an ihrer slawischen Szenerie in der Burg in Raddusch gemalt.
Foto: Jens Lipsdorf

Region (h.) Wie ganz Brandenburg ist auch die Lausitz zu Pfingsten auf sanften Tourismus und künstlerischen Genuss eingestellt. Großereignisse wie das Reitturnier in Cottbus-Sielow sind abgesagt, aber die meisten Museen öffnen wieder, und mit Schnelltests, die teils direkt an den Hoteleingängen angeboten werden, sind auch Beherbergungen möglich.
Burg mit Test-Service
Im Burger Spreewald sind Außengastronomie und Kahnfahrten wieder erlaubt. Aktivurlauber können auch Paddelboote und Fahrräder mieten. Nicole Schlenger vom Tourismusamt atmet auf: „Wir freuen uns sehr, dass es wieder losgeht.“ Die Heimatstube und der Bismarckturm in Burg, das Heimatmuseum in Dissen, aber auch der private Barfußpark in Burg sind offen. Einige Gaststätten öffnen ihre Außenbereiche oder bieten Speisen und Getränke zum Mitnehmen an. Damit alles glatt geht, betreibt die Johanniter Unfallhilfe am Pfingstwochenende auf dem Burger Festplatz ein Testzentrum, das ohne Voranmeldung arbeitet.
Bei den Slawen
Viel Platz und viel frische Luft hat die Slawenburg Raddusch mit neuen Angeboten. Erstmals öffnet hier wieder die Ausstellung im Burgwall. Die eigene Erlebnis-Gastronomie zapft Schlepziger Biere und Brausen. Highlight ist jetzt die großformatige Wandmalerei der holländischen Künstlerin Rianne te Kaat: eine slawische Dorfszene in lebendigen Farben und 3D-Eindruck.
Die neuesten Produkte der Slawenburg sind regional verwurzelte Märchen. Manche sind schon filmisch in Szene gesetzt und in einer Märchenhütte zu sehen, andere gibt es in Büchern zum Mitnehmen. Für Erwachsene erzählt das NIEDERLAUSITZ-Jahrbuch 20-21 über den Archäologen Prof. Rudolf Virchow, der als ein Vater der Niederlausitz-Forschung gilt. Zu seinem 200. Geburtstag bereitet die Burg mit Partnern eine Sonderausstellung vor. Jetzt zu Pfingsten beleben Töpferin Anette Schulze aus Crinitz mit ihren Produkten, der Ponx-Reitstall Belten, Waffenmeister „Graf Uwe von Henneberg“ und andere Akteure den Burghof.
Im Schloss Branitz
Samstag öffnet auch Schloss Branitz mit Gutsökonomie und Marstall. „Pückler industriös“ heißt die Sonderausstellung, die auch im Park Stationen hat. „Am Pfingstwochenende ist für jeden fünften Besucher der Schlosseintritt frei“, verspricht Alexander Kuchta vom Fachbereich Marketing & Öffentlichkeitsarbeit. Das Pückler-Café Goldene Ananas und das Cavalierhaus öffnen im Außenbereich.
neueBühne spielt
Zwar nur 100 (statt 600) Zuschauer darf das Senftenberger Theater in seiner Open-Air Sommerspielstätte begrüßen, aber immerhin! Im Amphitheater hat die Komödie „Ärztin wider Willen“ am Samstag Premiere. Am Sonntag dann eine Uraufführung: „Ganz anders wer: Erwin Strittmatter“ im Laden der Familie in Bohsdorf. Der Cottbuser Michael Becker, gerade 70 geworden, gibt den Großvater.
Museum der Wenden
Das Stadtmuseum zeigt (mit Voranmeldung) Spielzeug aus der DDR, und das nach langer Sanierung im letzten Oktober gleich wieder geschlossene Wendische Museum in der Cottbuser Mühlenstraße zeigt Kulturgeschichte der Sorben/Wen mit seltenen Originalen, hochwertigen Repliken und vielfältigen medialen Angeboten.
Kanuten museal
Das Heidemuseum im Schloss Spremberg öffnet (Stand Donnerstag) erst am 25. Mai. Die Sonderausstellung „Vom Freizeitpaddler zum Olympiasieger“ zur 100-jährigen Kanuten-Geschichte ist zum Glück bis Oktober verlängert.

Wieder Heimat entdecken: Spreewald, Branitz und die Slawenburg laden ein

Der „idustrieöse“ Pückler wird in Branitz gefeiert. Die entsprechende Sonderausstellung im Marstall (r.) ist jetzt zugänglich, und im Hof dampft eine Mobile, wie sie sich der Gartenfürst einst gewünscht hatte, um sein phantastisches Gartenreich mit königlichen Fontänen zu versehen. Foto: J. Heinrich

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