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OstSee - Märkischer Bote
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Windräder machen Cottbuser Ostsee zum umweltschonenden Kraftquell

Windräder machen Cottbuser Ostsee zum umweltschonenden Kraftquell
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Windräder machen Cottbuser Ostsee zum umweltschonenden Kraftquell

11. Juni 2021 | Von | Kategorie: Region, Top-Themen |

LEAG plant Windpark mitten im See / Cottbus und BTU sehen sich als Partner / Touristischer Wert und Naturschutz sollen nicht beeinträchtigt werden.

Windräder machen Cottbuser Ostsee zum umweltschonenden Kraftquell

Kaum wahrnehmbar seien die Windräder auf dem See vom Merzdorfer Ufer aus, wollen die Planer mit dieser Animation darstellen. Fotos: LEAG

Region (h.) Mit einer etwa 18 Hektar großen schwimmenden PV-Anlage auf dem künftig 1900 Hektar großen Cottbuser Ostsee plant die LEAG mit ihrer Projektentwicklerin EP New Energies GmbH (EPNE) einen innovativen Beitrag zum Ausbau der Erneuerbaren Energien in der Lausitz.
Die 21-MW-Anlage wäre das bislang größte in Deutschland realisierte Floating-PV-Projekt. Die Stadt Cottbus und die BTU haben letztes Jahr die gemeinsame Absicht erklärt, den Ostsee als Modellregion im Strukturwandel zu entwickeln. Weniger als ein Prozent der Seefläche würde das Projekt beanspruchen; der Entwicklung des Bergbaufolgesees für Naherholung, Tourismus und Naturschutz täte Floating-PV also keinen Abbruch. Der größte Bergbaufolgesee Deutschlands erhielte ein Alleinstellungsmerkmal, das der Strukturentwicklung in der Lausitz gerecht würde“, sagt Andreas Huck, LEAG-Vorstand für den Bereich Neue Geschäftsfelder.
Stefan Korb, amtierender Geschäftsbereichsleiter Wirtschaft, Strukturentwicklung und Digitalisierung in Cottbus, betont: „Wir unterstreichen damit die Zusammenarbeit zwischen der Stadt und dem Energieunternehmen am Ostsee. Das Vorhaben korrespondiert mit unseren Plänen für ein CO2-neutrales Hafen- und Stadtquartier. Die Zusammenarbeit wird auch bei Projekten wie der Seewasserwärmepumpe oder der Schaffung der Schiffbarkeit nötig bleiben.“
Für die Errichtung der Kraftanlage ist ein Bebauungsplan durch die Stadt Cottbus erforderlich. Das Verfahren soll mit Beteiligung der Öffentlichkeit in diesem Sommer beginnen. Aufgrund des Flutungsfortschritts plant die LEAG schon Vorleistungen bei der Vergütung des Seebodens. Nach Baugenehmigung könnten 2023 die Errichtung und Inbetriebnahme der Anlage erfolgen. Ihre absehbare Jahreserzeugung von ca. 20.000 Megawattstunden würde rechnerisch ausreichen, um 5.700 Haushalte mit Strom zu versorgen.
Gegenüber Freiflächenanlagen bietet die Errichtung von schwimmenden PV-Anlagen verschiedene Vorteile wie die geringere Versiegelung von Landflächen sowie höhere Effizienz durch kühlere Umgebungstemperaturen. Sie mindert damit auch Flächenkonkurrenz an Land. Die Größe des Sees ermöglicht größten Abstand zu allen touristisch genutzten Seeufern, heißt es von Seiten der Planer. Die PV-Anlage soll 2,4 km vom künftigen Cottbuser Stadthafen und 1,6 km vom Hafen Teichland entfernt entstehen, außerhalb geplanter Schifffahrtsrouten liegen und allseits umfahrbar sein. Aufgrund ihrer flachen Ausführung wird sie von den touristisch genutzten Ufern kaum wahrnehmbar sein, heißt es..
Floating PV nutzt bewährte Technologien. Verankerung und Montage der Anlage wären aufgrund der noch nicht abgeschlossenen Flutung im Trockenen möglich. Durch die Ertüchtigung des Umspannwerkes Cottbus-Nord blieben Eingriffe in die Landschaft minimiert.

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