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„Wir schaffen das“ war die Botschaft unterm Stern beim Krippenspiel der Kutzeburger Mühle am 24.12.18 - Märkischer Bote - Märkischer Bote
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„Wir schaffen das“ war die Botschaft unterm Stern beim Krippenspiel der Kutzeburger Mühle am 24.12.18

28. Dezember 2018 | Von | Kategorie: Cottbus |

Über 2000 Menschen erlebten die Geschichte von Christi Geburt im Stallgeruch einer Reithalle.

„Wir schaffen das“ war die Botschaft unterm Stern beim Krippenspiel der Kutzeburger Mühle am 24.12.18

Das meistbesuchte Krippenspiel der Lausitz trug sich am Heiligabend in der großen Reithalle des Freizeit- und Reiterhofes von Dr. Wilfried Belka in Cottbus-Gallinchen zu. Mit viel Eifer hatten die Sportler des Reit- und Fahrvereins An der Kutzeburger Mühle die Geschichte von Christi Geburt nach dem biblischen Erzähler Lucas eingeübt. Dabei gehörten auch Pferde, Esel und Schafe zu den Darstellern. Den etwas gelockerten liturgischen Rahmen gab in sehr einfühlsamer Weise der „Haltestellen“-Pfarrer Ingo Gutsche von der Herrnhuter Brüder-Unität in der Cottbuser Straße der Jugend | Foto: Hnr.

Cottbus (hnr.) Der große, hellgelb strahlende Herrnhuter Stern wies mehreren tausend Besuchern wieder am Heiligen Abend 2018 den Weg in die Gallinchener Reithalle. „Es waren wohl noch nie so viele“, freute sich Stefan Ehret, Vorsitzender des gastgebenden Reit- und Fahrvereins An der Kutzeburger Mühle. Seit 2000 spielen Erwachsene, Jugendliche und vor allem Kinder mit den Tieren des Reiterhofes alljährlich die Weihnachtsgeschichte. Angefangen hat das als internes Spiel im Freundeskreis, um das Warten bis zur Bescherung zu verkürzen; über die Jahre wurde es zum offenen Weihnachtsgottesdienst für jedermann. Wenn der Herrnhuter Pfarrer Ingo Gutsche zum Singen einlädt, erklingen aus tausend Kehlen „Oh du fröhliche“ und all die anderen Weihnachtslieder.
Die berittenen Herolde kündigen die Volkszählung an, und dann drängen die Menschen zur Herberge. Bald sind alle Räume, selbst Flure und das eigene Schlafzimmer, besetzt. Was sollen wir nur tun, jammert der Wirt, aber die Frau weiß: „Wir schaffen das!“ Heiterkeit im Publikum über diesen Merkel-Satz im Lucas-Evangelium ist nicht zu überhören. Aber schließlich finden die hochschwangere Maria und ihr Zimmermann Platz im Stall, und das göttliche Wunder nimmt seinen Lauf. Die himmlischen Scharen mit Engelsflügel kommen auf Ponys geritten, und die Schafe im Gatter wackeln friedvoll mit ihren nackten Ohren. Die Kollekte füllt sich zur Kinderhilfe in Ruanda. Mancher hätte auch gern für die Kinder hier im Verein gespendet.

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