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Zahlreiche Wünsche an Spremberg

2. September 2016 | Von | Kategorie: Spremberg |

Vereine stellen Umfrageergebnisse vor / Vier Fünftel leben gern in der Stadt

Spremberg (trz). Die Spremberger leben gern in ihrer Stadt, auch wenn es einige Mängel und Schwachstellen gibt. Das ist der Grundtenor einer von drei örtlichen Vereinen durchgeführten Umfrage. Der Tourismusverein „Spremberger Land“, der Laga-Verein sowie der City-Werbering haben dazu 280 ausgefüllte Fragebögen ausgewertet. „Das Ergebnis ist natürlich nicht repräsentativ, vermittelt aber einen guten Stimmungsüberblick“, erklärt Projektleiterin Anja Kießlich.
Die Teilnehmer mussten vier Fragen beantworten. In diesen ging es unter anderem darum, was Spremberg und seine Umgebung ausmache, die Stärken und Schwächen der Region sowie Wünsche für die Zukunft.
Demzufolge leben 79 Prozent der Befragen gern in der Spreestadt. Fast die Hälfte schätzt die Schönheit der Landschaft und die vorhandene Natur. Als Stärken wurden vor allem die gut ausgebauten Radwege und die attraktive Innenstadt benannt. Schwächen seien die nicht ausreichenden Freizeitangebote gerade für Kinder und Jugendliche, ein konzeptions- und visionsloses Handeln der Stadt sowie die Gastronomie „ohne Pep“. Daraus resultieren logischerweise auch die entsprechenden Wünsche.
Umfrage fortführen
Einige Stadtverordnete empfahlen der Projektleiterin, die Umfrage auf repräsentative Füße zu stellen. Dafür, so argumentierte Benny Stobinski (Die nächste Generation“ lohne auch eine finanzielle Investition). Dirk Süßmilch (SPD) regte an, die Umfrage fortzuführen. Manche Altersgruppen, etwa die Senioren, seien bislang unterrepräsentiert. Andreas Bränzel (CDU) sagte, dass es höchste Zeit sei, Spremberg wieder neuen Wind einzuhauchen, da die Stadt derzeit stagniere und nur verwaltet werde. Bürgermeisterin Christine Herntier lobte das Engagement der drei Vereine. Sie setze sich für ein Leitbild für die Stadt ein. Allerdings, so warnte das Stadtoberhaupt, solle vermieden werden, den Einwohnern womöglich Luftschlösser zu präsen-
tieren. Anja Kießlich nahm die vielen Vorsachläge dankend zur Kenntnis. Sie könne sich vorstellen, die Fragebögen auch zukünftig auszulegen. Zudem sei sie für eine repräsentative Umfrage aufgeschlossen. Zudem solle jetzt ein entsprechender Maßnahmeplan angegangen werden.




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