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Zeckenalarm in der Lausitz

Region | Von | 8. April 2016

160409zecken

In manchen Lausitzer Wäldern weisen Schilder auf die Gefahr hin Foto: TRZ

Holzböcke können gefährliche Krankheiten übertragen / Schutz möglich:
Region (trz). Kaum ist das Frühjahr mit seinen warmen Temperaturen da, sind auch die kleinen, unliebsamen Holzböcke nicht fern. Zecken sind auch in der Lausitz wieder auf Achse. Die zu den Milben gezählten Tiere erreichen eine Größe zwischen drei und vier Zentimetern. Und zwar dann, wenn sie sich mit dem Blut ihrer Wirte, dazu zählen natürlich auch Menschen, vollgesogen haben.
Gefährdet sind Leute, die sich häufig in Wald, Feld und Garten aufhalten. Im Gegensatz zur weit verbreiteten Meinung, dass sich Zecken von Zweigen auf ihre Opfer fallenlassen, werden die Plagegeister eher an Büschen und Bäumen abgestreift. Meist setzen sie ihre Mundwerkzeuge nicht sofort ein, sondern bewegen sich mitunter über Stunden auf der Haut hin und her. Dabei wird die günstigste Einstichstelle gesucht, haben Wissenschaftler herausgefunden. Daher empfehlen Fachleute, sich nach einem Tag in Wald und Flur gründlich auf Zecken abzusuchen.
Wer fündig geworden ist, sollte die Tiere mittels spezieller Zeckenzangen vorsichtig aus der Haut herausdrehen und anschließend vernichten. Dann gilt es, die Einstichstelle über mehrere Tage bis Wochen zu beobachten. Rötet sich diese und wandert das Phänomen gar, könnte es sich um ein Zeichen für die gefährliche Borreliose handeln. Dann heißt es, möglichst zeitnah zum Arzt zu gehen. Die zweite, wichtige Zeckenkrankheit ist die Frühsommermeningoenzephalitis, kurz FSME), die mitunter auch tödlich verlaufen kann. Dagegen kann man sich aber impfen lassen. Mehr Infos gibt’s unter www.zecken.de.



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