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Zeit für Federweißer und Zwiebelkuchen in Guben am 26.09. - Märkischer Bote
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Zeit für Federweißer und Zwiebelkuchen in Guben am 26.09.

18. September 2015 | Von | Kategorie: Guben |

Zeit für Federweißer und Zwiebelkuchen in Guben am 26.09.

Der Weinberg ruft! Am nächsten Sonnabend, 26.9., lädt der Gubener Weinbauverein wieder zum Weinbergfest mit Federweißer-Genuss, Zwiebelkuchen, Chorgesang und kompetenten Führungen und Diskussionen über den Weinanbau und die -pflege – besonders auch auf dem privaten Grundstück an der Scheune Foto: CGA-Archiv / J. Haberland

26.09. Weingbergfest in Grano ab 14 Uhr / Weinanbau immer mehr auch privat:
Grano (ha). Am Dienstag, 22.09. beginnt die Lese für den Federweißer, der am folgenden Sonnabend, 26.9., auf dem Weinberg in Grano ausgeschenkt werden soll. Ab 14 Uhr und bis Sonnenuntergang gibt’s Chorgesang des Granoer gemischten Chores, Zwiebelkuchen – selbstgebacken ist auch weiterer Kuchen der Sängerinnen und der Vereinsfrauen. Zu Schmalzstullen und Gegrilltem wird der gute Tropfen gereicht. Zweimal 100 Liter werden angesetzt. „Wir werden Dienstag mit der regulären Solarislese beginnen. Das ist sehr komfortabel, denn davon können wir dann den Teil für den Federweißer abnehmen“, kündigt Dietmar Heinze an. Der Vereinsvorsitzende erwartet aber auch einen Gastwinzer: „Wir haben ja selbst nicht so viel Solaris, deshalb nehmen wir die Trauben vom Luckauer Bernd Rietze dazu, der fünf Sorten auf seinem privaten 6 000 Quadratmeter kleinen Weinberg angebaut hat“. Für den Federroten wird vorrangig Acolon gelesen, aber auch andere reife Trauben fallen in den Korb. Dieser Gastwinzer ist längst nicht der einzige, immer mehr Lausitzer kommen mit ihren Trauben zur Weinscheune, um den Most keltern zu lassen. „Es ist unser Vereinsziel, den Weinanbau wieder populärer zu machen. Und es klappt, immer mehr Grundstücksbesitzer pflanzen an ihren Häuschen, an der Scheune oder im Garten Weinstöcke.“ Wer nicht mehr alle Trauben essen möchte oder kann, kann sie auch im Granoer Weinkeller keltern lassen – jedoch nur, wenn es die gleiche Traubensorte hier gibt. Dann wird sie der eigenen Lese hinzugefügt. Fremde Sorten müssten extra gekeltert werden – der Aufwand würde den kleinen Verein überfordern. Als Gegenleitung gibt’s fertigen Wein. Welche Rebsorten da infrage kommen, wie sie gepflegt und vorsorglich vor Schäden geschützt werden können – all das erfahren Weinbergfestbesucher bei den Führungen. Auch können hier die Rebstöcke bestellt werden. „Im letzten Jahr haben wir mehrere Hundert Rebstöcke bestellt. Dadurch bekommen wir natürlich unschlagbare Preis. Auch das ist ein Grund, warum sich viele Leute wieder Wein pflanzen“, so Dietmar Heinze. Die eigene Ernte bedeutet dieses Jahr sehr viel Arbeit. „Der Wein steht sehr gut und die Stöcke tragen richtig viel. Ich rechne mit mehr als acht Tonnen Trauben, das ergeben fast 6 000 Liter Most.“ Doch noch haben er und die acht Vereinsmitglieder sowie die vielen Helfer – vor allem die Radlertruppe der ehemaligen Feinseide im CFG, etwas Luft. „Wir können jetzt noch viele Sonnentage gebrauchen, damit die Trauben reifen. Hauptsache es bleibt halbwegs trocken, damit die Trauben nicht platzen oder Essigfäule einzieht.“ Beim Weinbergfest kann man ja mal kosten…




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