Bisher zweiter Mann will Forster Stadtoberhaupt werden

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Der Forster Verwaltungsvorstand Sven Zuber ist am Donnerstag mit 27 Ja- und drei Gegenstimmen zum Bürgermeisterkandidaten des CDU-Stadtverbandes gewählt worden. Mit Phillipp Wesemann für die Sozialdemokraten und Ingo Paeschke für die Linkspartei gibt es derzeit drei Kandidaten, die Dr. Jürgen Goldschmidt, der aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr antritt, politisch beerben wollen Foto: Mathias Klinkmüller

Verwaltungsvorstand Sven Zuber kandidiert um das Bürgermeisteramt für die Christdemokraten:
Forst (mk). Er ist beinahe bei allen offiziellen Terminen in der Stadt anzutreffen und fällt doch selten auf. Bislang fühlte sich der Forster Verwaltungsvorstand Sven Zuber in der zweiten Reihe hinter Bürgermeister Dr. Jürgen Goldschmidt sehr wohl. Der umtriebige Verwaltungsfachmann will dennoch kandidieren.  So erklärt er bei der Nominierung durch den CDU-Stadtverband im Hotel Rosenstadt am Donnerstag, lange Arbeitstage zu kennen und sich der Verantwortung nicht verschließen zu wollen. „Ich weiß genau, was auf mich zukommt“, sagt der gelernte Tagebauschlosser und verweist auf seine 25-jährige Verwaltungserfahrung in der Rosenstadt.
Als eine der wichtigesten Aufgaben sieht er, dass sich die
Forster mit ihrer Innenstadt identifizieren können. Der Stadtumbau müsse dementsprechend modifiziert werden. Um die Bürger direkter zu beteiligen, will er ein regelmäßiges Bürgerforum einrichten. „Die Erfahrungen im Festkomitee zur 750-Jahrfeier haben mir gezeigt, wie engagiert die Forster sind“, erklärt Sven Zuber. Zudem favorisiert er auch die Schaffung eines Bürgerhaushaltes. Für welches Projekt dieses Budget verwendet wird, sollen die Bürger selbst entscheiden. Weiterhin will er sich für die Freiwillige Feuerwehr stark machen. Zudem müsse schon allein wegen zunehmender Flüchtlingsaufnahmen in der Stadt der Grundschulstandort in Keune erhalten bleiben, fordert der CDU-Kandidat. Ein weiterer Schwerpunkt sei neben der Pflege bestehender  die Ansiedlung neuer Unternehmen, um die hohe Arbeitslosigkeit in der Region zu verringern. Der Kreisvorsitzende der CDU und Landrat Harald Altekrüger würdigte die Kandidatennominierung. „Ein Mann. Ein Wort. So kenne ich ihn“, erklärt er.