
Cottbus war der erste Radball-Magnet 2016 über die Landesgrenzen hinweg. Der Lausitzer Radsportverein (LRV Cottbus) zog mit dem 17. Neujahresturnier um den „Pokal der Sparkasse Spree-Neiße“ 14 Mannschaften aus vier Bundesländern in seinen Bann. Auf zwei Spielfeldern fanden zwei Turniere in zwei Leistungsklassen statt. Im Verbandsliga/Oberliga-Turnier trat der LRV Cottbus mit gleich drei Duos an. Vincent Noack und Mathias Lucas (Cottbus 1), dann die fern von Cottbus studierenden Aaron Schulrath und Alexander Koch (Cottbus 3) und die „Altmeister“ (beide 34 Jahre alt) und Ex-Bundesligaspieler Jan Pannach und Mario Bossan, die nach über fünf Jahren das erste gemeinsame Turnier bestritten. Am Ende eines langen Turniertages mit Vorrunden und Halbfinals entschieden Noack/Lucas das Spiel um Platz 3 mit 4:2 über Großenhain für sich. Im Finale war das Cottbuser Erfolgsduo des 2000er-Jahrzehnts gegen Stadtilm klar der Favorit, nur sie haderten mit dem Torschussglück. Stadtilm nutzte Konterchancen, griff selbstbewusster an und siegte verdient mit 4:1 Toren. Fünfter auf dem ersten Spielfeld wurde Berlin vor Alexander Koch und Aaron Schulrath, die es den Favoriten schwergemacht hatten und Spremberg wurde Siebenter. Auf der zweiten Spielfläche hätten Lutz Pannach und Gerold Noack fast das Turnier gewonnen, wäre nicht in letzter Minute das 4:4 im Spiel gegen Neustadt gefallen. So gewann Neustadt in der Leistungsklasse der Landesliga das Turnier vor Pannach/Noack, Großenhain, Spremberg und Fünfter wurde das zweite Cottbuser Duo mit André Koch und dem Junior (U19) Michel Schwartz. Am Ende lobten alle Mannschaften die idealen Bedingungen in der Städtischen Sporthalle Cottbus, die hervorragende Organisation durch den Lausitzer Radsportverein und deren Helfer. Gerold Noack







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