Please enable / Bitte aktiviere JavaScript!
Veuillez activer / Por favor activa el Javascript![ ? ]
Energie: mutlos, kraftlos, harmlos - Märkischer Bote
Mittwoch, 17. Juli 2019 - 21:15 Uhr | Anmelden
  • Facebook

Wolkenlos
22°C
 

Anzeige

Energie: mutlos, kraftlos, harmlos

6. Februar 2015 | Von | Kategorie: Sport |

Energie: mutlos, kraftlos, harmlos

Der FC Energie Cottbus hat durch Präsident Wolfgang Neubert (l.) mit Wolfgang Rupieper vom Pro Lausitzer Braunkohle e.V. eine Kooperation zum gemeinsamen Kampf für die Zukunft des Lausitzer Braunkohlereviers unterzeichnet. Beide Partner wollen den Bürgern die Wichtigkeit der Braunkohleförderung für die Industrieregion deutlich machen F: pr

So präsentierte (blamierte) sich unser FC Energie in Erfurt:
Mutlos weil: Vor dem Spieltag als Tabellen-Fünfter und mit breiter Brust aus einer vielgepriesenen Vorbereitung heraus, sah man den Krämer-Schützlingen kein Selbstvertrauen in die eigene Leistung an. Angst im Abschluss, im Aufbau und in Abwehr ließen den starken Gästen genug Räume, um zum Erfolg zu kommen.
Kraftlos weil: Wie sich ein Teil der Mannschaft wie ein Haufen müder Freizeitfußballer über den Platz bewegte, kein Aufbäumen nach Gegentoren, Körpersprache gleich Null, für einen Teil der Fans schien die Mannschaft einfach platt.
Harmlos weil: Der FCE nicht eine Torchance im Match besaß, Kreativ-Neuzugang Ronny Garbuschewski komplett die Bindung zum Team fehlte und Torsten Mattuschka weiterhin unter seinen Möglichkeiten blieb. Insgesamt enttäuschte die Mannschaft mit einer erschreckenden Leistung.
Zum Spiel: FCE-Trainer Stefan Krämer musste sein Team auf mehreren Positionen umbauen. Neben Sven Michel, Manuel Zeitz und Fanol Perdedaj fiel auch noch Marco Holz aus.  Dem offensiv ausgerichteten Team gelang herzlich wenig. Zwar standen die Cottbuser zwanzig Minuten hinten sicher, doch nach vorne geschah wenig Konstruktives. Erfurt spielte gefällig, ohne zunächst zum Abschluss zu kommen. Dann jedoch häuften sich die gefährlichen Situationen im FCE Strafraum. Wenig später lag der FC Energie Cottbus dann aber doch zurück. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld konnte erst die Kopfballablage am langen Pfosten und dann der Torschuss aus Nahdistanz im Zentrum nicht verhindert werden. Laurito traf zum 1:0 (37.). Erfurt war in Folge frischer und ballsicherer.
Nach der Pause änderte sich wenig, Energie fehlten die Durchschlagskraft, Ideen und Präzision. Erfurt wirbelte weiter und ein ruhender Ball führte dann zur Vorentscheidung. Brandstetter kreuzte den Weg von Kaufmann im Strafraum und bekam einen Elfmeter zugesprochen: Kammlott verwandelte zum 2:0 (59.). An diesem Tage war der FCE weder körperlich noch gedanklich in der Lage, dem Spiel noch eine Wende zu geben. Nun heißt es heute (Sa.) gegen Holstein Kiel diesen schwachen Auftritt zu revidieren. Ein Signal muss durch das gesamte Team gehen, will man nicht noch mehr Rückstand nach oben bekommen.




Anzeige

Schreibe einen Kommentar

 

Ich habe die Datenschutzerklärung der Cottbuser General-Anzeiger Verlag GmbH gelesen und akzeptiere diese mit dem Versenden des Kommentares.


Das könnte Sie auch interessieren