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Fussball: Der Kapitän drehte das Ding

10. August 2018 | Von | Kategorie: FC Energie Cottbus, Sport |

Unentschieden gegen Unterhaching fühlte sich am Ende wie ein Sieg an

Fussball: Der Kapitän drehte das Ding

Selten fühlte sich ein Unentschieden so wie ein Sieg an. Nach zwei Toren kurz vor Spielende zeigte der FCE mentale Stärke und absoluten Willen und glich verdient gegen Unterhaching aus. Ein Spiel, das Selbstvertrauen gibt Foto: FCE

Der FC Energie empfing am Mittwochabend als Tabellenführer der 3. Liga die Spielvereinigung Unterhaching im mit 8.041 Zuschauern besetzten Stadion der Freundschaft. Das Team wusste am Mittwochabend sowohl die Tabellenposition als auch den Gegner richtig einzuordnen und ging konzentriert und mit dem nötigen Respekt in die Partie.
Es begann furios, denn bereits nach zwei Minuten hatte Streli Mamba die Führung auf dem Fuß. Das Leder strich Millimeter am Pfosten vorbei. Unterdessen ließ das Wetterradar nichts Gutes für die äußerlichen Bedingungen des Spiels erahnen. Anders auf dem Feld, denn dort war der FC Energie das aktivere Team gegen vor allem technisch starke „Hachinger“. Fünf Minuten vor der Pause gingen die Gäste durch Luca Marseiler in Führung. Dessen harten Schuss in das „lange Eck“ konnte Avdo Spahic nicht abwehren. Erstmals kassierte der FCE in dieser Saison ein Gegentor und geriet demzufolge auch erstmals ins Hintertreffen. Das war zugleich der Pausenstand.
Mit Applaus verabschiedeten die Energiefans ihr Team in die Halbzeit, um nach dem Wiederanpfiff umso stimmungsvoller zu agieren. Gewechselt wurde auf beiden Seiten zunächst nicht. Der FCE machte nun Druck und Marcelo de Freitas zog von der Strafraumgrenze ab – den abgefälschten Ball ließ Königshöfer zur Ecke klatschen (50.). Kevin Scheidhauer ersetzte Maximilian Zimmer, brachte Wucht ins Spiel und die FCE-Kicker hatten weiterhin Wut im Bauch. Sie rannten an und schossen aus allen Lagen. Streli Mamba wurde bei einem aussichtsreichen Sprint erneut in höchster Not gestoppt – erneut nur Gelb. Nach einem Freistoß köpfte Stephan Hain das 2:0 für die Hachinger – das war die Entscheidung. Dachten alle im Stadion.
Der FC Energie gab sich nicht auf und nach einem Eckball schraubte sich Kapitän Marc Stein in die Luft und wuchtete den Ball in die Maschen. Inklusive Nachspielzeit waren noch 6 Minuten zu gehen. Das Stadion kochte förmlich über und dieser Hexenkessel trieb die Jungs in Rot-Weiß weiter nach vorne. Mit einem „Bilderbuchkonter“ vom eigenen Sechszehner aus ging es ganz schnell und auch Marc Stein war wieder dabei. Die Hereingabe von Kevin Scheidhauer schob der „Captain“ flach ins linke Eck und erzielte in der Nachspielzeit den Ausgleich. Am 12. August geht es zu den Würzburger Kickers.

Oberliga
Im 2. Saisonspiel empfängt am 11.August um 13 Uhr der VfB Krieschow im Sportpark BSG Wismut Gera auf heimischem
Rasen.




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