Heiße Öfen rasen über die Spremberger Kippe am 29.5.

16052mcc
Vereinschef Mike Brandt zeigt schon mal, wer am Sonntag, 29.5. die Nase vorn haben könnte, nämlich Lokalmatador Eric Schwella

MCC Spremberg hat sich den Motocross auf die Fahnen geschrieben:
Spremberg (trz). 150 Starter aus ganz Deutschland. Vier Wertungsklassen. Adrenalin pur. Am Sonntag, 29. Mai, dürfte es am westlichen Stadtrand von Spremberg ein Beben geben. Denn auf der Rennstrecke „Am Windmühlenberg“ werden die besten Fahrer beim 15. ADAC-Motocross gesucht. Und natürlich Fahrerinnen. Schließlich findet auf dem Areal nach 2008 zum zweiten Mal der bundesweit ausgeschriebene „Ladys-Cup“ statt. Selbst aus dem „Ländle“ haben sich Starterinnen angekündigt.
Die Fäden für dieses PS-starke Spektakel hält der MCC Spremberg fest in seinen Händen. Der rührige Verein unter Leitung von Mike Brandt und Patrick Nowotnick hat das sprichwörtliche Benzin im Blut. Und mehrere Lokalmatadoren am Start. Beispielsweise Eric Schwella. Der erst 15-jährige Schüler aus Felixsee fährt in seiner Klasse schon mal locker unter den besten Drei in Brandenburg mit. Für das Heimrennen erhofft sich Schwella eine Platzierung ganz vorn.
Besucher dürfen die packenden Rennen gern verfolgen. „Wir wollen die 1000-Mann-Grenze knacken“, legt Vereinschef Mike Brandt die Messlatte hoch. In den vergangenen Jahren waren im Schnitt mehrere hundert Crossfans aus der gesamten Region zum Windmühlenberg gepilgert.
Bis das Rennen startet, gibt es für die Vereinsmitglieder und weiteren Helfer jede Menge Arbeit: Strecke planieren, Rasenmähen, Technik organisieren und und und… Insgesamt drei Wettkämpfe sind für diese Saison am Windmühlenberg geplant. Neben dem jetzigen Saisonhöhepunkt wird am 25. September zum Quad- und ATV-Rennen eingeladen. Und nur eine Woche später, am 2. Oktober, kann beim Zwei-Stunden-Cross jeder mitfahren.
Ganz groß wird beim MCC die Nachwuchsarbeit geschrieben. Selbst eine Fahrstrecke nur für Kinder fehlt nicht. Es gibt, so sagt Mike Brandt, eine Kinder- und Jugendtrainingsgruppe, derzeit um die zehn Köpfe stark. Wer mitfahren will, braucht Mut, Kraft und Geschicklichkeit. Und möglichst ein eigenes Krad. Auf Sicherheit wird dabei oberste Priorität gelegt.