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Vierter Todestag der lokalen Reporter-Legende Hajo „Kaupe“ Schulze

Sport | Von | 29. Juli 2022

Hajo Schulte

Hajo Schulze – eine Lausitzer Sportlegende Foto: Hnr.

Cottbus (h.) In den letzten Jahren war er dank Internet ganz sein eigener Herr – betrieb die Plattform SOS – Süd-Ost-Sport. Tausende User allmonatlich zehrten von dem Dienst. Hajos tagesaktuelle Ergebnisse und Berichte – oft schon unmittelbar nach Abschluss des Ereignisses – waren einzig in ihrer Art.
Selbständig war er immer, der Vollblutjournalist, der für alle Blätter, Sender und Agenturen in Cottbus und Berlin frei arbeitete und zum Gründungsteam des Cottbuser General-Anzeigers und lange zu den Autoren des Märkischen Boten gehörte.
Das Buch „Kaupe“ erzählt sein Leben, die Abenteuer eines Lokalreporters und Sportjournalisten. In einer Gratulation schrieb Oberbürgermeister Holger Kelch: „Kaum ein anderer Name verkörpert den Cottbuser Sport so kompakt wie der Ihre. Der Name Hajo steht in einer Reihe mit den Sportgrößen Rosi Ackermann, Lutz Heßlich und Eduard Geyer.“
Hajo selbst hätte noch eine Vielzahl Namen mehr aufzählen wollen, auch solche aus den Randsportarten wie Billardkegeln oder Angelsport und andere, denen er immer wieder ein Podium gab.
Hans-Joachim Schulze ist 88 Jahre alt geworden, und sein „Sportdialog“, geführt von Tochter Marion Hirche, lebt nun seit einem Jahr. Jeweils am letzten Freitag trafen sich in den letzten Monaten im Stadtmuseum ehemalige Aktive, Trainer und am Cottbuser Sport Interessierte. Das waren Turner, Kanuten, Wintersportler, Behinderten-Sportler, Handballer, Fußballer und Reiter.
Nach einem Jahr interessanter Gespräche lautete das Fazit immer wieder: Hajo fehlt! Er fehlt vor allem den Zu- und Nachbereitern des Vereinssports. Ein Anruf, und jede Vorschau, jeder Bericht war in mehreren Blättern, im Radio und natürlich in SOS gesichert. Wer begleitet heute noch mit solcher selbstlosen Leidenschaft den vielfältigen Sport? Hajo war, von seiner Frau Brunhilde „Bruni“ Schulze begleitet und assistiert, wie es schien, in allen Arenen, auf allen Sportplätzen und in allen Hallen zugleich „am Ball“. Im Cottbuser „Sportdialog“ kann, wer will, weiter davon zehren.

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