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Wollitz tobte – Tabellenführer überrumpelt Energie

FC Energie Cottbus | Von | 20. März 2010

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Friedrich Heinrich

FCE haderte nach dem 1:4 in Kaiserslautern mit dem Schiedsrichter und
verteidigte amateurhaft

Die Partie war kaum angepfiffen, da befand sich unser FC Energie am vergangenen Wochenende schon auf der Verliererstraße. Das 0:1 war symptomatisch für den Auftritt beim Ersten der zweiten Liga. Nach zwei Gehäusetreffern der „toten Teufel“ purzelte der Ball ausgerechnet vor die Füße von Rodnei, der unbehelligt einschießen durfte. Die Abwehr war nicht im Bilde, konnte keinen der beiden vorangehenden Torschüsse entscheidend klären. Die Heimmannschaft war zwar im Glück. Cottbus half jedoch auch tatenlos mit. Beschweren darf sich der FC Energie über eine Niederlage beim Besten der Spielklasse nach solch nachlässigen Aktionen nicht.
Der Trainer fand sie Schuld an der Pleite wieder einmal beim Schiedsrichter. Kempter, der jüngere Bruder des in die Schlagzeilen geratenen Bundesligaschiedsrichters, fällte tatsächlich einige zweifelhafte Entscheidungen. So fischte Bilek den sicher geglaubten Ausgleichstreffer von Kruska mit der Hand von der Linie. Kempter entschied nicht auf Elfmeter. Zuvor hatten sowohl Amedick als auch Petersen dicke Chancen für ihre Teams. Auf der anderen Seite zeigte der Unparteiische nach einem plump, aber nicht elfmeterwürdig geführten Zweikampf von Straith auf den Punkt. Sam verwandelte zum 2:0.
Der FCE ließ sich noch nicht unterkriegen. So schwungvoll wie auf den ersten Gegentreffer konnte die Mannschaft nun jedoch nicht mehr reagieren. Stattdessen konterte der Gastgeber.
Eine Flanke von Dick fand den Weg zu Sam, der völlig freistehend zum 3:0 einschießen durfte. Der Schuss war echte Maßarbeit, für Tremmel nicht zu halten. Kaiserslautern nutzte allerdings zum dritten Mal die Schwachstelle auf der rechten Cottbuser Abwehrseite. Straith musste seiner fehlenden Erfahrung Tribut zollen. Er durfte jedoch auch meist die vorangegangenen Fehler seiner Kollegen ausbaden. Energie war bis hierhin ebenbürtig, wurde aber für die desolate Abwehrarbeit bestraft. Darum wird Kaiserslautern wohl auch aufsteigen und Energie bis zum Schluss um den Verbleib in der zweiten Liga zittern.
Die Partie war damit entschieden. Ein kurzes Aufbäumen nach der Pause beendete Jendrisek mit seinem Kopfballtreffer zum 4:0. Das Elfmetertor durch Kruska war reine Ergebniskosmetik. Die Antwort auf die Frage, ob der FCE mit den Spitzenteams der Liga mithalten könnte, ist damit deutlich beantwortet.
Das Ergebnis fiel zwar ein wenig zu hoch aus. Der Sieg für die Gastgeber war jedoch verdient. Dem FC Energie mangelte es vor allem an der Abstimmung hinten und der Kaltschnäuzigkeit im Angriff. Hinzu gesellten sich individuelle Fehler. Daran dürfte der Schiedsrichter wohl kaum eine Schuld tragen.
Gestern durfte sich Cottbus zu Hause mit einem weiteren Aufstiegsfavoriten messen. Die Begegnung mit dem FC St. Pauli endete nach Redaktionsschluss. Angesichts von nur noch fünf Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz war ein Sieg Pflicht.



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