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Friedrich-Ebert-Straße: Handwerk und Genuss im Zentrum

25. Mai 2018 | Von | Kategorie: StraßenBekanntschaften |

Friedrich-Ebert-Straße: Handwerk und Genuss im Zentrum

In den letzten Jahren hat sich die historische Verbindung aus der Mitte in den Norden der Stadt bestens entwickelt. Der architektonische Mix der Straße setzt sich übrigens in den Höfen fort Foto: J.Kurze

Friedrich-Ebert-Straße hat sich zur attraktiven Geschäftsmeile mit eigenem Flair entwickelt.

Cottbus ( jk) . Einem alten Stadtplan zufolge hieß die heutige Friedrich-Ebert-Straße einst „Wallstraße“, benannt nach dem schützenden Wall, der die Cottbuser Altstadt umgab. Daran erinnern heute noch einige Anlagen. Ihren jetzigen Namen erhielt die Straße ein Jahr nach dem Tod des ersten deutsche Reichspräsident Friedrich Ebert. Heute hat sich der nördliche Teil zur beliebten Geschäftsmeile entwickelt. Es gibt kaum Leerstand in den Geschäften, stattdessen wird ständig um- und ausgebaut oder renoviert.
Kay Duschka ist seit mehr als zwölf Jahren kompetenter Anbieter für Nähmaschinen fast aller Marken. „Wir bieten neben dem Verkauf von Nähmaschinen auch das entsprechende Zubehör und reparieren, wenn doch einmal etwas nicht funktioniert“, so der Inhaber. Seit Anfang des Jahres bringt Catharina Frenzke ihre Erfahrungen auf dem Gebiet der Stickereien mit ein. Individuelle Patches, Bügelbilder, gestickte Buttons – kein Problem für die Neunundzwanzigjährige. „Da ist dann vom Fan-Schal bis zum Handtuch mit Monogramm oder dem Lieblingsspruch alles dabei. Sehr oft besticken wir auch T-Shirts und Basecups mit modischen Logos“, erklärt sie. Im Gegensatz zu einer bedruckten Alternative ist die Stickerei wesentlich robuster und gleichzeitig pflegeleicht.
„ Wenn ich eine Situation nicht ändern kann, dann sollte ich versuchen, nicht den Humor zu verlieren und stattdessen nach einer Erleichterung suchen“ – nach diesem Motto arbeiten Hörgeräteakustikmeisterin Anja Lehmann-Gumlich und Sandra Endler, die ausgebildete Optometristin, in der Friedrich-Ebert-Straße 16. Hinter der gemeinsamen Schaufensterfront befinden sich das „Hör Erlebnis“ und „Low Vision Cottbus“, das Fachgeschäft für vergrößernde Sehhilfen. Die Patienten genießen die freundliche Atmosphäre und den Blick in die Ebert-Straße. „ Wenn die normale Brille nicht mehr ausreicht, dann kann ich Alternativen anbieten“ , so Sandra Endler. Es gibt zahlreiche neue elektronische Lupen und Lesegeräte in verschiedenen Displaygrößen bis hin zum 24-Zoll-Monitor. Auch Anja Lehmann-Gumlich hilft, die Sinne wieder zu schärfen. Sensible Themen wie Hörgerätesysteme, Gehörschutz und Erstversorgung sind Vertrauenssache. „Ständig kommen Neuigkeiten wie die induktiv aufladbaren Akkus auf den Markt. Diese ersetzen den lästigen Batteriekauf. Aber oft erfährt der Nutzer davon kaum etwas.“, weiß Anja Lehmann-Gumlich. Ein Besuch bei „Hör Erlebnis“ und „Low Vision Cottbus“ lohnt sich also immer, selbst wenn es auch erst einmal nur darum geht, Hemmschwellen zu überwinden und sich seinen veränderten Wahrnehmungsverhältnissen zu stellen. Kurz vor Weihnachten 2017 eröffnet Bäcker Wahn in der Friedrich-Ebert-Straße 18 seine erste Filiale in Cottbus. Philipp Fumfahr, seit 2015 Inhaber von Bäcker Wahn, ist in fünfter Generation Bäcker, sein besonderes Brot ist überregional fragt. Sein neues Domizil mit dem liebevoll gestalteten, zum Verweilen einladenden Innenraum wurde schnell und gern angenommen. Jetzt in der warmen Jahrszeit kann der Kaffee auch draußen genossen werden. Neben dem reichhaltigen Kuchenangebot sind besonders die Sauerteig-Mischbrote und die Hausbrötchen gefragt. Am Ende der Straße befindet sich unter zwei großen, ausladenden Linden die Gaststätte „Brandenburger Hof“. Seit 85 Jahren wird hier die Familientradition hochgehalten und nach überlieferten Rezepten gekocht. Verkehrsgünstig zu den Straßenbahnlinien gelegen können hier Familienfeiern bis zu 100 Personen stattfinden.

Redaktion
Author: Redaktion




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