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Land und Leute: Einblicke, die unter die Haut gehen, in Guben

11. Januar 2019 | Von | Kategorie: Land und Leute |

Weltweit bekannte Körperweltenausstellung unter dem Dach der ehemaligen Hut- und Tuchmacherei in Guben fasziniert Groß und Klein.

Land und Leute: Einblicke, die unter die Haut gehen, in Guben
Wie vielschichtig die Anatomie des Menschen ist, zeigt die Ausstellung des Gubener Plastinariums. Sie gehört zu den weltweit bekannten Körperwelten | Fotos: cga-Archiv

Region (lb). Entdecken, forschen, faszinieren – Das Gubener Plastinarium gewährt Einblicke, die unter die Haut gehen. Mit einem aufwendigen Konservierungsverfahren, die sogenannte Plastination, können Mensch und Tier vor dem verweslichen Verfall bewahrt und bis auf den kleinsten Muskel lebensecht erhalten bleiben. Im Jahr 1977 erfand Gunther von Hagens den Prozess der Plastination. Er öffnete im Jahr 2006 das Plastinarium in Guben.
In dem Gebäude der ehemaligen Hut- und Tuchmacherei in der Gubener Uferstraße, in direkter Nähe zum Bahnhof, finden auf 3000 Quadratmetern beeindruckende Exponate der weltweit bekannten Körperweltenausstellung ihren Platz. Und im Gegensatz zu der Ausstellung in Berlin, gibt es in Guben weder dichtes Gedränge zahlreicher Touristen noch eine endlos lange Schlange vor dem Einlass. Und ohne, dass man sich vorher durch den Verkehr des Großstadtdschungels schlagen muss.

Land und Leute: Einblicke, die unter die Haut gehen, in Guben
Die Plastination ist ein spezielles Konservierungsverfahren zur Erhaltung verweslicher Organismen. Ins Leben gerufen wurde es Ende der 70er Jahre von Gunther von Hagens

Das Plastinarium, welches nur von Freitag bis Sonntag für Besucher geöffnet ist, ist dank der unkomplizierten Erreichbarkeit mit Auto, Bus oder Fahrrad ein ideales Ausflugsziel für die ganze Familie. Auf faszinierende Art und Weise wird die Anatomie des Menschen und verschiedener Tiere den Besuchern näher gebracht. Auf dem Weg von Cottbus nach Guben lernt man gleichzeitig auch die Region noch etwas besser kennen. Willmersdorf, Peitz, Tauer und weitere Ortschaften liegen auf dem Weg nach Guben. Sie alle laden mit freundlicher Gastlichkeit zum Verweilen und einem Imbiss ein, wie etwa im Willmersdorfer Hof. Das Küchenteam des Wilmersdorfer Hofs verwöhnt seine Gäste mit saisonalen und regionalen Gerichten. Nach einer Stärkung oder einer kurzen Ruhepause an den Peitzer Teichen, die derzeit allerdings abgelassen sind, geht es dann weiter Richtung Guben.
Wer das Auto lieber stehen lassen möchte, kann entweder mit dem Fahrrad fahren oder auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen. Sowohl Bus und Bahn eignen sich, da der Gubener Bahnhof in unmittelbarer Nähe zum Plastinarium liegt.

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