
Niemand würde sich wohl heute des 150jährigen Geburtstages des Wiener Komponisten Josef Bayer erinnern, hätte nicht am 4. Oktober 1888 die Premiere seines Ballettes “Die Puppenfee” stattgefunden. Bayers Musik und das Libretto und die Choreographie von Joseph Haßreiter entsprachen derart dem Geschmack der Zeit, dass “Die Puppenfee” bald zu einem der meistgespielten Ballette an deutschen Bühnen wurde. 1919 durch Respighis “La Boutique fantasque” (Der Zauberladen) teilweise aus den Spielplänen verdrängt, erlebte dieses Ballett vor allem nach dem 2. Weltkrieg eine Renaissance, um dann in den 50er Jahren fast völlig von den Brettern, die die Welt bedeuten, zu verschwinden.
Choreograph Michael Apel erfand nun zu Bayers Musik eine neue Geschichte und schuf mit den Tänzerinnen und Tänzern des Staatstheaters Cottbus in einem zauberhaften Bühnenbild von Falk von Wangelin ein phantasievolles Ballettmärchen von Liebe, Abenteuer und Freundschaft.
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