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Senftenberger Theater hat nun Europa im Blick

Feuilleton | Von | 30. Juni 2017

JahresPK NBSFB 2017

Bevor sich die Theatercrew in die Sommerpause verabschiedet, gaben Intendant Manuel Soubeyrand und sein Team am Donnerstag im Bühnenbild des Urfaust, begleitet von Weltmusik und intensiven Gesprächen, Einblicke in die Pläne der neuen Spielzeit.
Foto: Denis Kettlitz

Neue Spielzeit steht unter dem Motto: Sehnsucht Europa – elf Premieren bereichern das Repertoire.

Senftenberg (MB/ dk). Bei ihrer diesjährigen Jahrespressekonferenz gab die neue Bühne Senftenberg Einblicke in die Spielzeit 2017/18. In einem Monat endet die erfolgreiche Jubiläumsspielzeit der neuen Bühne Senftenberg. Mit Stücken wie Birkenbiegen, Sterne über Senftenberg, Tschick, Phantom oder Senftenberger Weg hatte sich das Senftenberger Theater im 70. Jahr seines Bestehens überwiegend regionalen Themen zugewandt.
In der kommenden Spielzeit soll sich der Blick nun weiten: „Sehnsucht Europa“ heißt das Motto. Doch, was bedeutet Europa? Ist es ein geografisches Gebilde, ein kultureller Raum oder eine politische Gemeinschaft; eine Utopie, ein Auslaufmodell oder Sehnsuchtsort? Dieser Frage will sich die neue Bühne in den kommenden Monaten Stück für Stück nähern. Insgesamt elf Premieren bereichern das Repertoire. Hinzu kommen Theaterkino, Lesungen, Theaterprojekte, Kabarett und – das ist neu! – eine Konzertreihe. Mit „Blutmordrache – Im Europa der Nibelungen“ feiert das Theater gleich zu Beginn der Spielzeit drei Premieren und ein Gelage von epischen Ausmaßen und setzt dabei die Nibelungensage als europäischen Urknall in Szene. „Europa verteidigen“ von Konstantin Küspert stellt die Frage: Ist Europa eine Trutzburg, eine Festung gegen „Überfremdung“? „Das Mädchen von weither“ ein leises berührendes Stück, das auf dem schwedischen Kinderbuch von Annika Thor und Maria Jönsson basiert, erzählt hingegen von einer ganz besonderen Annäherung. In der poetischen Parabel über die Kraft der Mitmenschlichkeit erleben wir, welches Wunder geschehen kann, wenn wir unsere Türen öffnen. Mit Matthieu Delaportes und Alexandre de la Patellières Stück „Das Abschiedsdinner“ und „Hase Hase“ von Colin Serreau setzt die neue Bühne in der Europa-Spielzeit gleich zweimal auf den Esprit französischer Komödien. Auf Kurs in die weite Welt geht es mit der letzten Premiere: Mit „Madagaska II“ von Susanne Ockert erleben die Theaterbesucher im Amphitheater am Ende der Spielzeit 2017/18 die Fortsetzung der erfolgreichen Schlagerette „Madagaskar“(2015).

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Tontechniker Siggi Noack sowie Inspizient und Schauspieler
Mirko Warnantz spielten zur Jahrespressekonferenz Musik aus der Faustinzinierung; dem Mittelalter und Weltmusik aus Osteuropa Foto: Denis Kettlitz



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