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Baustart der Papiermaschine Nr. 2 in Spremberg / Schwarze Pumpe - Märkischer Bote - Märkischer Bote
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Baustart der Papiermaschine Nr. 2 in Spremberg / Schwarze Pumpe

30. September 2018 | Von | Kategorie: Wirtschaft |

Baustart der Papiermaschine Nr. 2 in Spremberg / Schwarze Pumpe

Eine gute Nachricht für die Lausitzer Wirtschaft: Den ersten Spatenstich für die Papiermaschine 2 in Schwarze Pumpe nahmen am Mittwoch vor: Arno Liendl (Operation Manager Hamburger Rieger), Werner Ofenböck (Projektleiter PM 2), Sprembergs Bürgermeisterin Christine Herntier, 
der CEO der Prinhorn Holding Cord Prinzhorn,  Brandenburgs Wirtschaftsminister Prof. Dr. Ing. Jörg Steinbach, Dr. Sabine Hepperle (Abteilungsleiterin im Bundeswirtschaftsministerium), Bundestagsabgeordneter Dr. Klaus-Peter Schulze (CDU) und Uwe Amann (Projektleiter PM 2) | Foto: Frank Heinrich

Prinzhorn Gruppe investiert etwa 370 Millionen / rund 200 neue Arbeitsplätze entstehen.

Baustart der Papiermaschine Nr. 2 in Spremberg / Schwarze Pumpe

Die Enthüllung des Bauschildes mit offiziellem Baustart löste Harald Ganster, Geschäftsführer der Hamburger Containerboard, aus im Beisein von Cord Prinzhorn (CEO der Prizhorngruppe) und dem Bundestagsabgeordnetem Dr. Klaus-Peter Schulze (v.l.) sowie Sprembergs Bürgermeisterin Christine Herntier (r.) | Foto: FH

Spremberg (MB). Die Vorbereitungen für den Bau der Papiermaschine 2 der Hamburger Rieger GmbH (Prinzhorn Gruppe) in Schwarze Pumpe laufen auf Hochtouren. Mit dem ersten Spatenstich begann am Mittwoch die Konstruktionsphase. Rund 370 Millionen Euro werden bis zum Spätsommer 2020 investiert. Damit werden rund 200 neue Arbeitsplätze geschaffen. Im Oktober 2020 soll dann die Anlage laufen.
„Um gemeinsam mit unseren Kunden weiter wachsen zu können, ist der Ausbau des Standortes Spremberg ein wichtiger Schritt. Damit erhöhen wir im Produktsegment weiße Wellpappe-Rohpapiere die Kapazität auf mehr als eine Million Tonnen“, sagt Geschäftsführer Harald Ganster. Die geplante Produktpalette umfasst weiße und braune Wellpapperohpapiere auf 100 Prozent Altpapierbasis. Mit einer Maschinenbreite von 7,80 Metern werden jährlich 500.000 Tonnen Papier erzeugt.
„Die Prinzhorn Gruppe hat in der Vergangenheit bereits in erheblichem Umfang am Standort Spremberg investiert. Dass das für die brandenburgische Wirtschaft so wichtige Unternehmen Hamburger Rieger sein Engagement in Schwarze Pumpe noch einmal erweitert, ist ein beeindruckendes Bekenntnis zum Industriestandort. 200 Beschäftigte werden neu eingestellt – das ist gut für Spremberg und gut für die Lausitz. Zugleich ist das Engagement auch ein Signal an andere Unternehmen, ebenfalls hier zu investieren“, sagt der brandenburgische Wirtschafts- und Energieminister Jörg Steinbach.
„Mit 500 Mitarbeitern bei Hamburger Rieger, der Dunapack Spremberg und der SpreeRecycling sind wir mit dem Standort und seinen Einwohnern eng verbunden. Die Vergrößerung unserer Papierfabrik bekräftigt diese Verbindung und macht die Region zu einem der wichtigsten Papier- und Verpackungsstandorte in Europa.“, ergänzt Cord Prinzhorn, Chef der familiengeführten Prinzhorn Gruppe.
Leidenschaftliche Worte zum Baustart kamen auch von Sprembergs Stadtoberhaupt Christine Herntier und Bundestagsabgeordneter Dr. Klaus-Peter Schulze, der in unterschiedlichen Positionen die Entwicklung der Papierfabrik unterstütz hat.

Die Prinzhorn Gruppe unterstützt mit dem Bau der Papiermaschine 2 ihre langfristige Wachstumsstrategie unter der Gruppenvision „Grow2030“. Diese Strategie führte seit 2015 immer wieder zu strategischen Investitionen im In- und Ausland.
Hamburger Rieger – wichtiger Teil der europäischen Hamburger Containerboard Gruppe
Hamburger Rieger ist Teil der Division Hamburger Containerboard der österreichischen Prinzhorn Gruppe. Die Produktlinien RiegerLiner, RiegerTop und SpreeWhite machen das Unternehmen zum Marktführer im Segment der weißen gestrichenen und ungestrichenen Testliner. Hamburger Containerboard zählt mit 2,0 Millionen Tonnen und sieben Werken zu den führenden Erzeugern von hochwertigen Wellpapperohpapieren in Europa.
Die Prinzhorn Gruppe zählt mit 6.600 Mitarbeitern in 15 Ländern zu den europäischen Marktführern in der Recycling-, Papier- und Verpackungsindustrie. Mit einem Jahresumsatz von 1,40 Milliarden Euro ist der Konzern in diesem Segment die Nummer drei in Europa. Das Familien-Unternehmen hat seinen Hauptsitz im östereichischen Wien und gliedert sich in drei Divisionen: Dunapack Packaging (Verpackungslösungen aus Wellpappe), Hamburger Containerboard (Produktion von Wellpappenrohpapier) und Hamburger Recycling (Sammlung und Handel mit Sekundärrohstoffen).

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