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Genuss mit allen Sinnen

Wirtschaft | Von | 15. September 2017

Fruechte und Brotaufstrich pexels photo 458842.jpeg

Leckeres aus eigenem Anbau, verarbeitet und veredelt nach eigenen Rezepten bietet Ralf Gründer ab dem 23. September in seinem Hofladen in Heinersbrück an Foto: pexels

Der neue Hofladen in Heinersbrück soll ab 23. September auch eine Begegnungsstätte werden.

Region (jk). Sein Familienname ist Programm: Gründer. Also Ideen sammeln, reifen lassen, und dann umsetzen. Der Name Ralf Gründer ist nicht nur in der Region bekannt. Sein Unternehmen erides GmbH steht für individuell gefertigte Tische und Stühle, für Hoteleinrichtungen und Gardinenanfertigung sowie Polsterarbeiten, die europaweit von Geschäfts- und Privatkunden gleichermaßen geschätzt werden. Auch als ehemaliger Radrennfahrer ist er alles andere als ein Ruhepol. Nun eröffnet er also neben dem Firmensitz in Heinersbrück einen Hofladen. Der etwas sperrige Name FruWüMa steht für Frucht- und Würzmanufaktur und umreißt das Angebot. Wie kommt jemand, der pausenlos zu tun hat, auf die Idee eines neuen Hofladens? „ Dies hängt mit den Auflagen zusammen, die wir mit der Verlegung des Firmensitzes an den jetzigen Standort im Jahr 2015 erhielten“, so Ralf Gründer. „Das Anpflanzen von Obstbäumen und Beerensträuchern ist die eine Seite, nur: was macht man mit den Resultaten? Wer verwertet die vielen Früchte?“ Aus den Beeren wurden fruchtige Brotaufstriche gekocht, allerdings mit weniger Zucker, dafür mit einem höheren Fruchtanteil. Zuerst nur für den Hausgebrauch gedacht, erfreuten die Leckereien auch Freunde und Bekannte, die Sache bekam eine unerwartete Eigendynamik und wurde immer größer. Auch nachdem die herkömmlichen Früchte durch den Anbau von Kiwi und Aronia ergänzt wurden blieb der bekennenden Hobbykoch Gründer weiter umtriebig: eine Wurst mit ganz speziellem Geschmack wäre toll, die dazu erforderlichen Gewürze ebenfalls, und später vielleicht noch die Möglichkeit, das alles hier auch vor Ort anzubieten. Gesagt – getan. „Es werden nur qualitativ hochwertige Ausgangserzeugnisse verwendet, sonst stimmt das Gesamtresultat nicht“, weiß Ralf Gründer. Aber warum nun der Laden, Vertrieb geht doch heutzutage meist bequem übers Internet? Hier wird Ralf Gründer nachdenklich:
“Manches ist in den letzten Jahren zwar gewachsen, aber auch etliches weggebrochen. Gearbeitet und eingekauft wird oft in den größeren Städten im Umland. Kaum einer hat mehr Zeit. Und was ist hier am Ort geblieben? Wo können sich die Leute noch auf ein Schwätzchen treffen? Auch das wollen wir mit unserem kleinen Hofladen anbieten. Der Zugang ist barrierefrei, also auch die Älteren können problemlos kommen. Wir werden regionale Erzeugnisse im Sortiment haben, die Brötchen werden frisch gebacken, es gibt eine kleine Sitzecke. Ob das alles angenommen wird, können wir natürlich vorher nicht wissen, aber wir versuchen es.“ Am Samstag, dem 23. September, wird der Hofladen mit einem Hoffest eröffnet.



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