Helfer-Kürzung wird korrigiert
Spree-Neiße (MB). Der Landrat Harald Altekrüger hat ein Problem. Während er persönlich für sein Engagement um Kinder mit körperlicher Behinderung an der Cottbuser Bauhausschule bekannt ist, gerät sein Kreis in den Medien immer mehr in den Ruf auf Kosten von behinderten Kindern den Sparstift anzusetzen. Hintergrund ist eine Kürzung der Stundenzahl für die Einzelfallhelfer an der Forster Wichernschule, an der auch Gubener Kinder mit geistiger Behinderung unterrichtet werden. Ohne diese ist ein Schulbetrieb nicht möglich, sagen Eltern und Lehrer. Der Kreis brauche sich bei der Hilfe für Schüler mit Behinderungen nicht verstecken, im Gegenteil, so der Landrat. Gegenwärtig begleiten 43 Integrationshelfer 43 Schüler des Landkreises im Schulalltag. Im Vergleich der letzten acht Jahre, hat sich die Anzahl der Integrationshelfer damit fast verdoppelt. Die Aufwendungen liegen bei 800 000 Euro. Dies sei Steuergeld, eine Prüfung, wann ein Einzelfallhelfer angemessen sei, ist Pflicht. Dass der Landkreis zunächst die Stunden der Einzelfallhelfer pauschal gekürzt hat, ohne sich den jeweiligen Schüler genauer anzuschauen, war nicht in Ordnung, gesteht der Landrat. Deshalb seien die Schulen aufgesucht worden, um dort zu hospitieren. Nun gehen neue Bescheide an die Eltern raus. Es gehe nicht darum zu sparen, sondern Gesetze zu beachten.







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