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HWK Cottbus modernisiert ihre Bildungsstätten

Wirtschaft | Von | 2. Januar 2023

Torsten Pötzsch mit Azubi

Torsten Pötzsch, Ausbildungsmeister in der Maler- und Lackierwerkstatt, erklärt die digitale Lackierpistole. Foto: Steffen Rasche

Cottbus/Großräschen (MB). Mit insgesamt rund zwei Millionen Euro aus der Förderinitiative REACT-EU wurden die Bildungsstätten der Handwerkskammer Cottbus (HWK) modernisiert. Künftig tragen unter anderem 3D-Klassenräume, Smartboards, Virtual Reality-Anwendungen, eine CNC-Oberfräse und ein Schulungsfahrzeug im Kfz-Bereich mit dazu bei, die Ausbildung in den Handwerksberufen attraktiver für Jugendliche zu machen.
Die Ausbildung im Handwerk erfolgt neben dem Betrieb auch im jeweiligen Bildungszentrum. Im Kammerbezirk der HWK Cottbus sind das der Lehrbauhof in Großräschen und das Berufsbildungs- und Technologiezentrum (BTZ) in Gallinchen. „Um die Klima- und Energiewende zu schaffen, benötigen wir exzellent ausgebildete Fachkräfte im Handwerk. Eine Voraussetzung dafür sind Bildungsstätten mit modernstem Standard. Die Landesregierung Brandenburg hat diese Herausforderung der beruflichen Bildung im Blick. Mit dem Förderprogramm REACT-EU wurden die Ausstattung und die Wissensvermittlung im Handwerk verbessert“, erklärt Knut Deutscher, Hauptgeschäftsführer der HWK Cottbus.
Einer der beliebtesten Berufe im südbrandenburgischen Handwerk bei Jugendlichen ist der Elektroniker. Das BTZ bietet vier Werkstätten, in denen Steuerungs- und Automatisierungstechnik, KNX und Smart-Home-Anwendungen erlernt werden.  Eine Werkstatt wurde nun komplett digital umgerüstet.
Die Maler- und Lackierwerkstatt im Lehrbauhof Großräschen profitiert ebenfalls von den Modernisierungen. So kommt hier ab sofort eine digitale Lackierpistole zum Einsatz. Durch den Einsatz eines Lackiersimulators reduziert sich die Zeit, in welcher im kompletten Vollschutz gearbeitet werden muss. Hohe Temperaturen, Dämpfe, Farbnebel und Geräusche belasten den Auszubildenden nur noch bei der Arbeit in der Lackierkabine. Auch das ständige Reinigen der Spritzpistole mit entsprechenden Spezialchemikalien entfällt. „Der deutlich geringere direkte Materialverbrauch dient natürlich auch der Nachhaltigkeit. Außerdem reduziert sich der Verbrauch an Pistolenreiniger, Einweg Fließbechern und Trichtern. Das verringert gleichzeitig die Entsorgungskosten“, so Torsten Pötzsch, Ausbildungsmeister in der Maler- und Lackierwerkstatt.

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