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IHK und HWK Cottbus fassen regionale Besonderheiten zusammen

Wirtschaft, Top-Themen | Von | 10. Januar 2023

ICE-Werkshalle in Cottbus von oben

Der Rohbau der ersten Werkshalle ist nahezu fertig. Die Deutsche Bahn baut in Cottbus ein neues Instandhaltungswerk für ICE4-Züge. Bereits ab 2024 sollen hier Züge gewartet werden und 1.200 Industriearbeitsplätze entstehen. Foto: Filmart GmbH

Region (MB). Bereits seit 20 Jahren stellen die beiden Wirtschaftskammern – IHK und HWK Cottbus – einen detaillierten Überblick zur Entwicklung und Leistungsfähigkeit in Südbrandenburg zur Verfügung. Mit Grafiken und Diagrammen werden grundlegende statistische Daten aufbereitet, um Pendlerströme, Kaufkraft, Bruttolöhne oder die Veränderung von Wirtschaftsbranchen darzustellen. 44.916 Unternehmen sind im Kammerbezirk Cottbus tätig. Sie tragen mit ihren Gewerbesteuern wesentlich zur Finanzkraft der Städte und Gemeinden bei. Die Steuereinnahmekraft ist im Jahr 2021 gegenüber dem Vorjahr um 26,3 Prozent gestiegen. Der Landkreis Dahme-Spreewald profitierte mit 380 Millionen Euro von der höchsten Steuereinnahmekraft in der Region, gefolgt vom Landkreis Spree-Neiße mitfast 93 Millionen Euro.
Für die Unternehmen in Südbrandenburg bleibt die Nachfolgeregelung eine große Herausforderung. Etwa jedes zehnte Mitgliedsunternehmen der IHK und HWK Cottbus mit Betriebsinhabern über 65 Jahren steht kurz vor der Nachfolge. Im Handwerk sind es über die Hälfte der Betriebe in der Metall- und Elektrobranche, bei der IHK Unternehmen aus der Branche Energie/Wasser. Die Planung ist ein langfristiger Prozess. 20.622 Unternehmen sollten sich frühzeitig mit der Nachfolge befassen. Die Sensibilisierung und die Begleitung dieser Betriebe bleibt ein Schwerpunkt der Arbeit beider Wirtschaftskammern.
Die Auswirkungen der Corona-Pandemie, steigende Energie- und Rohstoffpreise, Lieferengpässe und der Fachkräftemangel belasten die Südbrandenburger Wirtschaft und hemmen Betriebsgründungen. Die Zahl der Neugründungen von Unternehmen im Bereich der IHK Cottbus stagniert bei rund 3.400 Unternehmen. Im Handwerk wagten nur 558 Unternehmer den Weg in die Selbstständigkeit.

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