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Im Herzen von Brandenburgs Oberlausitz - Märkischer Bote - Märkischer Bote
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Im Herzen von Brandenburgs Oberlausitz

15. Juli 2016 | Von | Kategorie: Region, Wirtschaft |

Gemeinde Hermsdorf-Lipsa-Jannowitz bietet neben landschaftlicher Idylle auch Wirtschaftskraft

Jannowitz/Hermsdorf (trz). Was kaum einer weiß: Auch zu Brandenburg gehört ein Stück Oberlausitz. Das ist zwar klein, hat aber eine erstaunlich vielfältige Landschaft zu bieten. Und reizvolle verträumte Orte. Beispielsweise die Gemeinde Hermsdorf-Lipsa-Jannowitz im Herzen dieses Landstrichs zwischen Schwarzer Elster und Pulsnitz.
Alle drei Dörfer verbindet dreierlei: das Wasser, der Wald und die Feldflur. Jeder der Orte nennt mindestens einen Dorfteich sein Eigen. Kein Wunder, ragt doch auch Brandenburgs Oberlausitz bis in die Teichlausitz hinein. Besonders reizvoll sind diese maritimen Kleinode in Hermsdorf mit den schnatternden Gänsen gleich neben der Gastwirtschaft sowie in Lipsa direkt vor der Kulisse des prächtigen Schlosses. Dann die Fließgewässer. Romantisch schlängelt sich das Ruhlander Schwarzwasser durch Jannowitz. In Richtung des alten Forsthauses präsentiert sich ein parkähnliches Gelände, in dem sich sogar der Seeadler zu Hause fühlt. Eisvogel und Co. leben unter anderem am Saleskbach südlich von Lipsa.
Dann der Wald: Die Ruhland-Königsbrücker Heide bildet quasi die natürliche Westgrenze der Oberlausitz. Wie eine grüne Mauer schirmen die Wälder die Oberlausitz von der baumarmen Großenhainer Pflege ab. Und die weite Feldflur. Die Landwirtschaft bietet trotz der relativ armen Böden zahlreiche Arbeitsplätze in der Region. Darüber hinaus gibt es in Hermsdorf- Lipsa-Jannowitz elf Unternehmen, die für Lohn und Brot sorgen. Beispielsweise den Neu- und Ausbau Kittner in Jannowitz. Am 15. Juni hatte sich der Gründungstag zum bereits zehnten Mal gejährt. Die sechs Mitarbeiter erledigen sämtliche Neu- und Ausbauarbeiten qualitativ hochwertig und stets termingerecht. Dazu gehören unter anderem Mauer-, Beton-, Fliesenleger- und Putzarbeiten. Ebenso der Trockenbau. „Bei uns gibt es alles aus einer Hand“, sagt André Kittner. „Von der Idee bis zur Schlüsselübergabe.“
Öffentliche Baumaßnahmen stehen in der Gemeinde derzeit nicht an, informiert Bürgermeister Klaus-Peter Müller. Kein Wunder, wurden doch in den vergangenen Jahren Straßen, Gehwege und ähnliches instandgesetzt. Allerdings wird derzeit die Zukunft des maroden Hermsdorfer Gemeindehauses diskutiert. Laut Müller wäre ein Abriss günstiger als eine Sanierung.
Das aktuelle größte Problem ist aber ein anderes. Und das hat mit dem Wasser zu tun. Es geht nämlich um die Instandsetzung der verrohrten Gräben. Diese wurden zu DDR-Zeiten im Zuge der Melioration errichtet. Nun gibt es unterschiedliche Auffassungen, wer die entsprechenden Sanierungskosten trägt. Es handele sich wohl um ein Versäumnis der Brandenburger Landesregierung. Betroffen sind weitere Ruhlander Amtsgemeinden.
Hermsdorf, Lipsa und Jannowitz profitieren zunehmend vom Radtourismus. Sind doch die Orte an  das zentrale Radwanderwegenetz angeschlossen. Mehrere Gaststätten bieten Fremdenzimmer an. Besondere Anziehungspunkte sind Schloss Lipsa, der Große Dub sowie die Jannowitzer Kunstwiesen. Und nicht zu vergessen die Hermsdorfer Kirche mit ihrem neuen Türmchen.




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