Stadtverordnete stimmen“Ehe“ mit Groß Schacksdorf-Simmersdorf zu
Forst (mk). Einer Eingemeindung von Groß Schacksdorf-Simmersdorf haben die Forster Stadtverordneten am gestrigen Freitag zugestimmt.
Helmut Ließ von der SPD-Fraktion macht den künftig Eingemeindeten aber nur wenig Hoffnung auf eine schnelle Erfüllung ihrer Wünsche. „Auch wenn die Gemeinde künftig zur Rosenstadt gehört, wird sie nicht auf Rosen gebettet werden können“, schätzt er realpolitisch ein. Für die Gemeinde, sei es sicher schwierig, sich im Amt durchzusetzen, aber in Forst wird das nicht anders sein, erklärt der Stadtverordnete, der glaubt, dass Groß Schacksdorf-Simmersdorf laut sein müsse, um gehört zu werden.
Auch werde der neue Partner viel Geduld brauchen, prophezeit Helmut Ließ. Denn eine Lösung für die leerstehende Schule in Groß Schacksdorf-Simmersdorf sieht er nicht. Schließlich würde bereits in Briesnig als auch mit der Goetheschule, Forster Einrichtungen bereits seit
15 Jahren leerstehen. Lösungen seien bislang immer am Geld gescheitert. Auch ein Anschluss an die Forster Kläranlage sei möglich. Die Frage liege dann aber beim Preis. Helmut Ließ sagt weiter, dass es verlockend sei, 1150 Einwohner hinzuzugewinnen, aber dies bringt auch Probleme für Forst mit sich.
Das er einer Eingemeindung trotzdem zustimmte, liege allein daran, dass dies Groß Schacksdorf-Simmersdorf will und er sich nichtgegen diesen Willen stellen wollte.
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