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Spremberg: Spreestadt bleibt Zugpferd - Märkischer Bote - Märkischer Bote
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Spremberg: Spreestadt bleibt Zugpferd

18. August 2017 | Von | Kategorie: Wirtschaft |

Spremberg: Spreestadt bleibt Zugpferd

Die Bürgermeister Christine Herntier (Spremberg) und Jószef Rubacha (Szprotawa) unterzeichnen die Wirtschaftskooperation
Foto: T. Richter-Zippack

Jahresempfang: Spremberg und Szprotawa kooperieren.

Spremberg (trz). Seit 18 Jahren sind Spremberg und Szprotawa Partnerstädte. Jetzt wollen beide Kommunen auch wirtschaftlich verstärkt zusammenarbeiten. Aus diesem Grund ist während des Spremberger Jahresempfangs eine Kooperation vereinbart worden. Diese beinhaltet nach Angaben von Petra Lehmann, der Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung ASG, unter anderem die Stärkung der Industriebetriebe, eine gegenseitige Unterstützung bei der Fachkräftesicherung sowie eine Zusammenarbeit der berufsorientierten Schulen. Darüber hinaus werde ein deutsch-polnisches Unternehmertreffen im Herbst in Spremberg vorbereitet. Laut Petra Lehmann ist Szprotawa von Spremberg aus keine 120 Kilometer entfernt und liege somit näher als Berlin. Daher biete sich eine verstärkte wirtschaftliche Zusammenarbeit regelrecht an. Während des Spremberger Jahresempfangs bezeichnete Staatssekretär Hendrik Fischer aus dem Brandenburger Wirtschaftsministerium die Spreestadt als „Zugpferd für die Region“. Keine andere Stadt in Brandenburg könne mit solch einer hohen Arbeitsplatzdichte pro Einwohner auftrumpfen wie Spremberg. Fischer forderte eine gesteuerte koordinierte Strukturentwicklung. Ein voreiliger Ausstieg aus der Braunkohle sei mit der Potsdamer Landesregierung nicht zu machen. Inzwischen seien die Probleme für Lausitzer Kommunen aufgrund der Energiewende der Bundesregierung auch in Berlin angekommen. Laut Fischer ist der Bund zwar bereit, Geld für den Strukturwandel zur Verfügung zu stellen, doch noch seien viele schwierige Gespräche zu meistern. Nicht zuletzt werde eine stärkere Unterstützung seitens der EU erwartet.




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