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Spremberg und LEAG unterzeichnen Absichtserklärung

Wirtschaft | Von | 9. Dezember 2022

Thorsten Kramer, Christine Herntier und Andreas Bränzel

Mit einer gemeinsamen Vereinbarung haben (v.l.) der LEAG-Vorstandsvorsitzende Thorsten Kramer, Bürgermeisterin Christine Herntier und der Vorsitzende der Spremberger Stadtverordnetenversammlung Andreas Bränzel am 7. Dezember 2022 eine Zusammenarbeit beim Aufbau der LEAG-GigawattFactory bekräftigt. Foto: Stadt Spremberg, Konstanze Schirmer

Spremberg (MB). Für den Wandel der Energieregion Lausitz vom Braunkohlenrevier zum künftigen angestrebten grünen Powerhouse Deutschlands und für den damit verbundenen Aufbau der LEAG-GigawattFactory wollen das Energieunternehmen LEAG und die Stadt Spremberg zusammenarbeiten. Das haben Bürgermeisterin Christine Herntier, der LEAG-Vorstandsvorsitzende Thorsten Kramer und der Vorsitzende der Spremberger Stadtverordnetenversammlung Andreas Bränzel am Mittwoch, 07.12.22, mit ihren Unterschriften unter einer gemeinsamen Absichtserklärung bekräftigt und durch die Stadtverordneten beschließen lassen.
Konkret wollen beide Parteien bei der Nutzung geeigneter Flächen im Spremberger Stadtgebiet, darunter auch Dachflächen, für erneuerbare Stromerzeugung sowie beim Aufbau der notwendigen Infrastruktur für die künftige Energieversorgung kooperieren. Die Stadt Spremberg sichert der LEAG darüber hinaus ihre Unterstützung bei der Entwicklung von Solar- und Wind-Park-Projekten in der Bergbaufolgelandschaft auf dem Territorium der Stadt zu. Ein erstes Projekt wurde von der Stadtverordnetenversammlung bereits im Juli mit dem Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan „Hühnerwasser /Wolkenberg“ auf den Weg gebracht. Einen weiteren Solarpark will die LEAG auf den östlich davon liegenden PV-Potentialflächen entwickeln.
„Wir sollten den unvermeidlichen Strukturwandel in der Lausitz als eine einmalige Riesen-Chance begreifen und sie rechtzeitig und gemeinsam nutzen, um Strukturbrüche zu vermeiden und die Wirtschaftskraft dieser Region zu erhalten und zu stärken“, ist sich LEAG-Chef Thorsten Kramer sicher.
Bürgermeisterin Christine Herntier sieht in dem Prozess eine große Chance für Spremberg und die Region: „Mit dem Vorhaben entsteht in Stadt Spremberg/Grodk ein Vorzeigeprojekt für den Strukturwandel in der Lausitz.“
Vereinbart ist in der Absichtserklärung zwischen der Stadt Spremberg und der LEAG auch die Zusammenarbeit bei der Entwicklung einer Elektro-Ladeinfrastruktur sowie eine Standortentwicklung, die im Rahmen des Wasserstoff-Region-Lausitz-Projektes die Ansiedlung eines Elektrolyseurs und einer Wasserstoff-Tankstelle im Spremberger Stadtgebiet zum Ziel hat.

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