Stadt Spremberg stemmt seit langem wieder einen ausgeglichenen Haushalt

Spremberg hat seit dem Jahr 2009 mehr Einnahmen als Ausgaben / Kritik an den Landkreis:
Spremberg (mk). Wenn die Haushaltssatzung der Stadt in der kommenden Woche in die 2. Lesung der Stadtverordneten gehen wird, kann die Kämmerin Cornelia Koch zufrieden mit dem Ergebnis sein. Erstmals seit 2009 ist im Haushaltsjahr 2015 ein ausgeglichener Haushalt in Sicht. So stehen im Ergebnishaushalt Erträge in Höhe von 47,1 Millionen Euro Aufwendungen in Höhe von 45, 5 Millionen Euro gegenüber. Im Jahr 2015 ist so ein ordentliches Ergebnis von 1,77 Millionen Euro geplant. Einziger Wermutstropfen der Kämmerin ist, dass die Kreisumlage erhöht wurde, obwohl der Kreis haushalterisch  klar besser dasteht, als die Kommunen. Das ärgert auch den einstigen Bürgermeister Dr. Klaus Peter Schulze. Der Bundestagsabgeordnete erklärt: „Angesichts der Entlastungen für die Kommunen durch den Bund muss nun auch der Landkreis Spree-Neiße für eine finanzielle Stärkung der kommunalen Familie sorgen.
Die Konsolidierungsmaßnahmen des Landkreises in den vergangenen Jahren zeigten gute Resultate. In einer großen gemeinsamen Kraftanstrengung haben Landkreis und kreisangehörige Gemeinden durch sparen und wirtschaftliches Handeln den Kreishaushalt wieder auf gesunde Beine gestellt.
Jetzt ist es aber an der Zeit, dass auch die kreisangehörigen Gemeinden eine finanzielle Entlastung erfahren. Der Spree-Neiße-Kreis gehört mit einer Kreisumlage von 48,5 Prozent zum  Spitzenfeld im Land Brandenburg. Der Kreistag sollte nun dem Beispiel des Deutschen Bundestages folgen und mit einer Senkung der Kreisumlage die kreisangehörigen Gemeinden entlasten“.