Statement im Schaufenster der Cottbuser Spree-Galerie
Handwerkskammer Cottbus | Von CGA Verlag | 26. März 2021Mit der Schaufenster-Aktion „Keine Handwerkermesse? Wir stellen aus!“ möchte die Dachdecker-Innung aktiv auf ihr Handwerk aufmerksam machen.
Cottbus (ik). Bereits seit zwei Wochen können Besucher der Spree-Galerie Interessantes begutachten: Wo sonst leerstehende Schaufenster waren, macht nun das Handwerk auf sich aufmerksam.
Da die Handwerkermesse in diesem Jahr nicht stattfinden konnte, wollte sich Jürgen Naujokat als Geschäftsführer der Dachdecker-Innung anderweitig präsentieren: „In der Spree Galerie fiel mir auf, dass einige Geschäfte nicht genutzt werden.“ erklärt er. „Die Center-Leitung schien für Experimente offen zu sein und so stellte mir Frau Storm von der Veranstaltungsagentur „Events Perfekt“ den Kontakt zum Center-Leiter Herrn Hübner her. Er fand die Idee super und die Dinge nahmen ihren Lauf.“ Insgesamt wurden für dieses Projekt vier Schaufenster ‘gefüllt’. „Die Ausstellungszusammensetzung kommt dabei durch die enge Zusammenarbeit auf Innungsebene und mit dem Versorgungswerk der Handwerkskammer Cottbus e.V., in dem wir alle ehrenamtlich tätig sind, zustande“ erklärt Herr Naujokat. Neben der Dachdeckerinnung präsentieren sich auch Steinmetz- und Bildhauermeister Maik Brunzel sowie die INTER-Versicherungsgruppe und die Innungskasse Brandenburg Berlin (IKK BB). Auch weitere Partner des Dachdeckerhandwerkes fanden die Aktion toll und schlossen sich der Idee an. Noch bis nach Ostern können sich hier alle Besucher mit einem Blick in die liebevoll geschmückten Schaufenster über die jeweiligen Unternehmen informieren. Corona zum Trotze soll mit dieser Aktion zum Einen ein Zeichen gesetzt werden, schließlich wird es eine Zeit nach der Krise geben. „Und wir sind nicht gewillt den Kopf in den Sand zu stecken!“ betont Naujokat.
Gleichzeitig sollen sich damit aber auch weitere Betriebe oder gar Vereine angesprochen, inspiriert und motiviert fühlen, selbst in den Schaufenstern zu präsentieren und vorzustellen. Auf diese Weise können trotz ausfallender Veranstaltungen potenzielle Auszubildende oder Mitglieder gewonnen werden. „So denken wir nicht nur an das Handwerk, sondern auch an unsere Sportstadt Cottbus“. Eine Portion Hoffnung und Optimismus gibt’s obendrein.
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