Zwei Länder, eine Spree

Präsident Freytag wird Koordinator am Fluss
Region (MB). Der Präsident des Brandenburgischen Landesamtes für Bergbau, Geologie und Rohstoffe, Dr. Klaus Freytag, ist  Koordinator für den Problemkreis „braune Spree“ geworden. „Eine gute Entscheidung“, findet CDU-Bundestagsabgeordneter Klaus-Peter Schulze, „da sie ortsnahe Leitung sichert.“ Er fügt hinzu: „Die Aufgabe fordert aber Personalaufwand. Ich halte also personelle Verstärkung bei diesem Landesamt und  beim Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz für sinnvoll.“
Schulze fordert seit Jahren, das Problem des Eiseneintrags durch die Sanierungstagebaue länderübergreifend zu lösen: „Schon 1996 habe ich als Umweltdezernent in Spree-Neiße dem damaligen Umweltminister Platzeck Zusammenwirken von brandenburgischen und sächsischen Behörden empfohlen.“ Die Stadtverwaltung Spremberg und engagierte Bürger haben bereits 2008 bei ersten Braunverfärbungen der Spree die Kooperation mit Sachsen angemahnt. Dass solches Miteinander geht, zeigt seit dem 31. Mai 2013 die Kooperation der sächsischen und brandenburgischen Wirtschaftsfördergesellschaften am Grenzrand.