Unsere Leser haben sich in dieser Woche wieder zahlreich an unserem Damals-war’s-Rätsel beteiligt.
Georg Müller schrieb uns: „Franz-Mehring-Straße 55 – damals eines der Fabrikgebäude der Tuchfabrik Elias, dann des VEB für Polsterwaren – nunmehr die „Spree Arkaden“: Es ist ein ansehnliches Büro- und Geschäftshaus geworden. Hier finden wir u.a. einen exclusiven Fahrradhandel, eine Praxis für Physiotherapie und ein Pflegestudio, eine Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung, eine Versicherung und eine Möbelvertriebs GmbH Sachsen, auch eine Blumenboutique – also ein perfektes Dienstleistungshaus stellt sich hier an der Mühleninsel vor.“
Richard Adolph wusste ebenfalls Bescheid: „Die ehemalige Textilfabrik befindet sich in der Franz-Mehring-Straße, es ist Nummer 56, und war letztlich zu DDR-Zeiten zu einer Polstermöbelfabrik, kurz POCO genannt, umstruktuiert worden. Nach der kompletten Rekonstruktion des Fabrikgebäudes wurde es vorwiegend als Dienstleistungseinrichtung für die Bewohner der überaus vorbildlichen Bebauung der Mühleninsel eingerichtet und genutzt. Im Erdgeschoss des Gebäudes wurden auch zusätzliche Verkaufseinrichtungen und Dienstleistungsbereiche eingerichtet.
Angebunden ist dieses Gebäude mit dem ehemaligen Fabrikgebäude auf der rechten Bildseite, An der Wachsbleiche 1, mit dem straßenüberbrückenden sogenannten ‘Osttor’, eine gelungene architektonische meisterliche Variante.“
Heinz Knobloch schrieb: „POCO hatte auch ein Materiallager in dem ehemaligen VEAB-Betrieb in Neupetershain, in dem Schaumstoffe gelagert wurden. Dieses Lager verwaltete meine Mutter bis zu ihrem Tode.“
Gerd Voß hat seine ganz persönlichen Erinnerungen an die Polsterfabrik in der Franz-Mehring-Straße übermittelt: „Einige der hier hergestellten Konsumgüter waren ohne Wartezeit nur durch Beziehungen zu erhalten, z.B. die Polstergarnitur ‘Genua’.
Im Gebäude auf der rechten Seite war damals die Großhandelsgesellschaft (GHG) Technik untergebracht. Hier wurde mit elektrischen Geräten gehandelt, die nicht immer auf ‘normalen’ Weg sofort zu haben waren.
Vielleicht kreutzten sich die Wege einiger Konsumgüter auf dieser Straße – natürlich über korrekte Rechnungslegung über den Handel.“
Ingeborg Happatz wusste ebenfalls die richtige Lösung: „Das Dienstleistungszentrum auf der Mühleninsel wird auch als „Arkaden“ bezeichnet.“
Und Gisela Schmidt ergänzte: „Das Dienstleistungszentrum mit der modernen Verbindung ist sehr schön geworden.“
Allen Lesern einen herzlichen Dank, auch für die Glückwunsche zum Neuen Jahr an die Redaktion.










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