Winterliches Wetter hat Vorfreude auf die Adventwochen aufkommen lassen. Wie schön. Auch wenn in den Supermärkten das kalte Grausen ausbricht bei den dramatisch erhöhten Preisen für die Schokoladen-Naschereien. Das darf man schon unverschämt nennen, was da für kleine süße Teilchen in Stanniol aufgerufen wird. Aber die Körbe, die jetzt an die Kassen rollen, sind trotzdem voll davon. Es geht den meisten unter uns wohl gut, und an die, denen die Scheine knapp sind, wird auch in vielerlei Weise gedacht.
Die große Politik versagt in dieser sozialen Herausforderung, die Gemeinschaft springt helfend ein. Dazu gehören auch die kommunal Verantwortlichen, die Unternehmen vor Ort und viele Vereine, die sich auch in diesem Jahr wieder um Vorfreude im Advent gekümmert haben. Auf dem Cottbuser Altmarkt, in der Sprem und hinüber bis zur Post, wo wieder eine Eisbahn einlädt, leuchten die 1.000 Sterne, hunderte frisch geschlagene Fichten bilden den Winterwald auf dem Stadttordach mit Lichtung für den Glühweingenuss, und die Kinder freuen sich über aufregende Runden auf den Karussells.
Am kommenden Wochenende beginnen auch die Lichter- und Adventsfeste in den Vororten und Nachbarstädten. Auch dort hoffen Händler auf Umsatz und geben sich viel Mühe, vorweihnachtliche Stimmung zu erzeugen, aber mancherorts, wie etwa beim nachbarlichen Lichterfest in Ströbitz, geht es auch einfach nur darum, bei Lichterschein und Musik am Feuer zusammenzukommen und die Nähe zu erleben, für die im Alltag immer weniger Zeit bleibt.
Ja, es weihnachtet auf dem Gutshof in Missen (2. und 3. Adventswochenende), auf dem Burger Festplatz (am Nikolauswochenende) und an so vielen anderen Stellen. Genießen Sie die Stille, die sich anbahnt, und die schönen Klänge oder auch Düfte der Vorweihnachtszeit. Sie vergeht wieder viel zu schnell. Einen schönen Advent! J.H.
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