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Guben: Die Kirchturmspitze liegt im Garten

Bilder aus der alten Neißestadt Guben | Von | 29. Januar 2016

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Gesucht war die Katholische Kirche im Gubener Teichborn

Leser erinnern sich an die Katholische Kirche im heutigen Gubin:
Zahlreiche Leser haben zu unserem Rätselbild der vergangenen Woche die richtige Lösung gewusst. Dazu gehört auch Bernd Tornow aus Guben. Er schreibt: „Bei Ihrem Bilderrätsel handelt es sich um die Kirche in Teichborn in Guben, jetzt Gubin. Heute wird diese Liegenschaft von polnischen Katholiken genutzt.
Gegenüber dieser Kirche befanden sich bis zum Kriegsende 1945 der Osterberg und ein Friedhof. Von meiner Mutter und Schwester sind mir die Erzählungen rund um den Osterberg und der Kirche in Erinnerung, denn der Weg zu ihrer Wohnung in der Seitwanner Straße führte dort unweit vorbei.“
Arno Schulz, ebenfalls aus der Neißestadt, merkt folgendes an: „Auf dem Bild ist natürlich die Dreifaltigkeitskirche im heutigem Gubin abgebildet. Von der katholischen Gemeinde Guben im neugotischen Stil erbaut wurde sie am 28.Oktober 1860 eingeweiht. Zuvor besuchten die römisch-katholischen Gläubigen die Kirche in Seitwann oder in  Neuzelle. Das Kirchengebäude hat die Kämpfe um Guben 1945 beschädigt überstanden und wurde von der polnischen Gemeinde wieder instandgesetzt. Die Kirchturmspitze war abgeschossen  und lag  vor einiger Zeit noch immer am angrenzenden Berghang. Bresinchen und Schlagsdorf hatten nie eine eigene Kirche. Schlagsdorf gehörte zum Kirchspiel Schenkendorf (heute Polen) und Bresinchen zur Pfarrgemeinde Groß-Breesen. Diese wiederum wurde dem Kirchenkreis Guben zugeteilt.“
Bärbel Koschack aus Guben schreibt: „Das Rätselfoto zeigt die Dreifaltigkeitskirche auf dem Teichborn, also B) war gefragt. Der Teichborn ist eine Erhebung zwischen Grüner Wiese, Haagstraße, Osterberg und Neißestraße. Oder anders gesagt, die erste von drei Hochebenen über der Neiße in Richtung Gubener Berge. Schon anno 1660 gab es am Teichborn den alten Friedhof mit der evangelischen Begräbniskirche, rechts zum Osterberg hin. Etwas weiter die Teichbornstraße hinauf steht links die oben genannte Kirche. Sie entstand 1859 und wurde 1860 als katholische Kirche eingeweiht. Zur Haagstraße hinab führt eine Treppe mit 72 Stufen. Diese ist noch begehbar. Von den Gubiner Katholiken wird diese Kirche gut besucht, besonders zu Ostern und Weihnachten. Der Gubener Stadtchor gibt dort gemeinsam mit dem polnischen Chor Gloria Domine aus Gubin hörenswerte Konzerte. Halina Nodzak führt beide Chöre. 1935 wurde die Dreifaltigkeitskirche erweitert und vergrößert. Dieses Foto stammt aus der Zeit danach. Im Krieg wurde 1945 die Kirchturmspitze abgeschossen. Sie liegt noch sichtbar neben der Treppe im Garten der Kirche. Eine neue Spitze wurde von den Polen errichtet.“
Gewonnen hat dieses Mal Bernd Tornow aus Guben.
Herzlichen Glückwunsch!



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