
Leser erinnern sich an die Ortsgedenkstätte für das verschwundene Roitz
Etwas schwieriger scheint das Rätselbild der vergangenen Woche gewesen zu sein. Dennoch wussten mehrere Leser die richtige Lösung. Dazu gehört auch Kurt Berger aus Spremberg. Er schreibt folgendes: „Ich denke, die Aufnahme wurde auf der Pulsberger Hochkippe gemacht. Sie könnte die Ortsgedenkstätte für Roitz zeigen. So sieht es dort allerdings schon längst nicht mehr aus. Die freie Sicht ist nämlich einem dichten Kiefernwald gewichen. Und der Gedenkstein ist im Gestrüpp kaum mehr zu finden. Ich kann gar nicht sagen, ob dort inzwischen mal etwas freigeschnitten wurde. Eigentlich schade für die Roitzer, deren Dorf Ende der 1970er-Jahre dem Tagebau Welzow-Süd weichen musste. Ich selbst bin früher öfter mit dem Fahrrad nach Roitz gefahren. Wir hatten dort Bekannte.“
Louise Bergmann aus Cottbus merkt an: „Es handelt sich wahrscheinlich um den Stein für Roitz. Diese Stelle gibt es noch heute, allerdings inzwischen tief im Wald. Schade ist auch, dass es die einstige Fernsicht von der Pulsberger Kippe heute so nicht mehr gibt. Lediglich am Rodelberg lässt sich noch ein Blick auf Spremberg erhaschen. Von dort sind zumindest die fünf Kollerberg-Hochhäuser zu sehen. Die Altstadt versteckt sich bekanntlich im Spreetal. Auf jeden Fall sollte auf der Kippe mal die Säge ran.“
Gewonnen hat Louise Bergmann.
Herzlichen Glückwunsch!









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