
Am Bahnhof
Ja, es war eine liebe Not damals mit den Taxen. Das Foto wurde am Bahnhof aufgenommen. Volker Kahdemann kam mit Kind und Kegel aus dem Ungarnurlaub und war verwundert, dass kaum als sich die Türen des Reisezuges öffneten, die Reisenden zu den Taxi-Ständen „stürmten“ und als Sieger davonfuhren. Nicht selten musste man dann eine Stunde Wartezeit in Kauf nehmen oder sich dann mit dem Gepäck auf den Weg durch nächtliche Straßen bis nach Sandow trollen. Frau Andrea Ehlert erinnert sich, dass zu dieser Zeit ihr Vater eine Werkstatt in der Weinbergstraße betrieb, in der er natürlich auch das „Fabrikat“ Wolga reparierte. Vielleicht, so schreibt sie, war ja auch der ein oder andere abgebildete Fahrer Kunde in der Werkstatt. Im Hintergrund erkennt sie auch den Typ des Fahrzeugs. Das ist ein “M 21“ und die Herren stehen vor der alten Abfahrt am ehemaligen Bahnhofsgebäude. Sicher erinnern sich auch viele Zeitzeugen daran, dass man bequem sein Fahrrad aufbewahren lassen konnte um dann beruhigt mit dem Zug zur Arbeit zu fahren. Herr Gerd Voß aus der Sielower Mittelstraße jedenfalls nahm dies gern in Anspruch, und dass nur „für ein paar Groschen“ wie er schreibt.
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