
Auch damals überspannten schon Girlanden die schöne Geschäftsstraße:
Unser regelmäßiger „Damals war’s“ Korrespondent Georg Müller ist sich ganz sicher: „Es war Montag, der 27. Dezember 1993 – na ja ‘eisigkalt’ – es waren minimal um die plus 1° C, und der Weg führt von Lauterbach – just im Vorjahr in die Sprem Nr. 4 eingezogen – zum nahen Buchhaus. Eine Neuerscheinung ist den beiden Menschen im Bild noch in den Sinn gekommen. Und hier kosteten Sie des 3. Feiertages zu Ehren wieder die Lauterbachsche Spezialität, den köstlichen Baumbuchen…“ Es mag stimmen, dass es am 27.Dezember 1993 nicht sonderlich kalt war – aber das lag vielleicht auch kein Schnee und es werden auch die Lichterketten nicht mehr vorhanden gewesen sein. Dann das Bild entstand – der Fotograf schwört es und kann es auch belegen – tatsächlich bei eisiger Kälte in den 80er Jahren.
Renate Brinke aus Cottbus ist sich dessen auch sicher: „Eigentlich ist es meiner Meinung nach gar nicht allzu schwer auf die Lösung B)1983 zu kommen. 1973 scheidet aus, da der deutlich sichtbare Sorbenbrunnen erst 1977 geschaffen wurde.1993 kann auch kaum sein, denn am heutigen Café ‘Lauterbach’ prangt noch das Schild ‘HO Back- und Konditoreiwaren’. Also bleibt wirklich nur 1983 übrig.“
Christian Lehm schreibt: „Nach reiflichen Überlegen dürfte 1983 das richtige Jahr sein. Darauf weisen die Lampen hin und dass die Hochbeete in der Sprem noch nicht vorhanden sind. Beim späteren Umbau nach der Wende verschwanden die Leuchten und auch die Hochbeete. 1973 fuhr noch die Straßenbahn.“
Karl-Heinz Prass schreibt: „Es muss B) richtig sein, weil es vorher und nach 1993 keinen Weihnachtsbaum auf dem Spremberger Turm gab. Wo sich heute Cafe Lauterbach befindet, ist noch eine HO-Einrichtung zu erkennen.
Susanne Haupt aus Cottbus weiß: „Die Aufnahme könnte aus dem Jahr 1983 stammen. B) ist also richtig. Die Umgestaltung der Spremberger Straße durch Herausnahme der Straßenbahn und Geschäfte aus der DDR-Zeit weisen darauf hin.“
Jörg Berger mailt uns zwar die falsche Jahreszahl (1973), aber seine Anmerkung ist interessant: „Das in einer gewissen Zeit auf dem Spremberger Turm ein Weihnachtsbaum leuchtete, erzählten mir ältere Kollegen. Wir alle würden das auch heute wieder sehr gut finden. Der Aufwand könnte doch nicht allzu groß sein. Und das wäre schöner, als den Turm als rote Werbesäule zu verschandeln. Ein kleiner Weihnachtsbaum hoch oben ist jetzt auf der GWC-Baustelle an der Bahnhofsbrücke zu sehen. Danke an die Bauleute von dort.“
Den Kalender hat Dieter Reinicke aus Cottbus gewonnen.
Herzlichen Glückwunsch!







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