
Löser stöhnen: Einfach war’s nicht, und: Gab’s damals schon so viele Autos?
Erstaunlich viele Leser entschieden sich für A – Sandower Hauptstraße. Vielleicht glaubten sie, das Gerichtsgebäude und davor den Spreeverlauf zu sehen. Marie Luise Peuker aus Burg entschuldigt sich: „Bin aus Mecklenburg nach hier gezoghen Ende der 60er-Jahre. Es ist immer geraten, wenn ich schreibe.“ Das soll ja auch ein Ratespiel sein, und alle Lesser haben Freude an ergänzenden Anmerkungen zur Lösung.
Interessantes schreibt Otto Blunck aus der Wilhelm-Riedel-Straße: „Vor der heutigen Paul-Werner-Schule ist ein flaches Gebäude zu erkennen. An dessen Wand zur Bahnhofstraße hatte der bekannte Maler und Grafik-Designer Meinhard Bärmich auf seine Art Art und Weise lustige Bilder zu Cottbuser Themen angebracht. Und wenn die damalige Bezirksstadt mal mit Bananen versorgt wurde, lagerten die zur Reifung zunächst in diesem Komplex. Nach der Wende etablierte sich in den Gewölben der beliebte Bebel-Tanzkeller als Jazz-Musikzentrum.“
Das wusste auch Georg Müller: „Streng und gedacht wuchtig in Höhe und Länge, ein Eckgebäude mit zwei Flügeln präsentiert sich in einem Alltagsfoto. Die Paul-Werner-Schule in der August-Bebel-Straße, hinweg über das Trabantheer und den ehemaligen Bananenkeller.“ Vor der „gut aussehenden Schule“, so Petra Dietrich vom Fontaneplatz“, gibt es den Parkplatz im Vordergrund nicht mehr. Dort befinden sich heute die Agentur für Arbeit und das Piccolo-Theater.“
Edeltraut Kreibich aus der Cottbuser Kastanienallee schreibt: „Im rechten Haus, Bahnhofstraße 68, wohnte ich mit meiner Familie bis 1968 in einer 2-Zimmer-Wohnung mit Küchen- und Badbenutzung in der 3. Etage. In diese Schule ging unsere Tochter. Rechts sieht man noch die Ecke des damaligen Hortes, in dem auch die Volkshochschule untergebracht war. Auf dem Parkplatz links endete oft die Prüfungsfahrt für den Führerschein.“
Wolfgang Bauch vom Fontaneplatz ist „1980 berufsbedingt nach Cottbus gekommen“ und findet die Lösung „ganz ohne Zuhilfenahme des Internets“ Das nutzte er nur für Hintergrundinformationen: „1890 wurde die Schule als Bismarckschule ihrer Bestimmung als Höhere Knabenschule übergeben und war bis auf eine Unterbrechung nach dem II. Weltkrieg (Nutzung durch die Rote Armee) Schule. In der DDR führte sie die Bezeichnung 7./9. Polytechnische Oberschule (POS).“ Die Namen wechselten aber auch. „Ich habe die 7/12 Schule in der 11. und 12. Klasse besucht“, schreibt Jutta Blum vom Cottbuser Tulpenweg. Paul Schneider zweifelt, dass es damals so viele Autos gab. Er wird wohl, trotz seines alten Namens, sehr jung sein. Deshalb ergänzend: Es gab zu jener Zeit in der DDR auch schon elektrisches Licht, es durften ausländische Filme im Kino laufen und Bonbons warten nicht verboten. Nur Handys waren sehr selten. Generell.
Gewonnen hat heute Dr. Uta Klimke, die auf B tippt. Herzlichen Glückwunsch!








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