Altes Cottbus: Viele lernten im Sommerbad in der Stromstraße Schwimmen

Sommerbad
Sommerbad in der Stromstraße

Sommerbad in der Stromstraße

Willi Röhrens erinnert sich, dass man sich für 10 bis 20 Pfennig den ganzen Tag im Bad tummeln konnte. Die Kleinsten meistens an der sogenannten „Angel“ und für die größeren Badegäste standen die Sprungtürme ganz hoch im Kurs. Selbst Treppen in die Spree hinein gab es. Herr Günther Eberhard erinnert sich gar, dass das Schwimmen lernen für die Kinder mit „Trockenschwimmen auf der Wiese“ begann, bevor sie in das Becken durften. Auch hier wieder die berühmte „Angel“ bis man dann seine Ausbildung mit der Prüfung als „Freischwimmer“ beendete. Auch Frau Margarete Zeisig erlernte in den 30-er Jahren im „Strombad“ das Schwimmen und verbrachte manch glückliche Sommerstunde in dieser Badeanstalt. Selbst Mutter, ging sie regelmäßig mit ihren Kindern hier baden.  Sehr zum Nachteil der Stadt wurde dieses schöne Sommerbad sehr vernachlässigt und Generationen haben diese Erholungsstätte leider nie kennen gelernt. Jetzt wird die Anlage neu gestaltet, und die Initiatoren sind sehr an Bildern aus dem Sommerbad interessiert.

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