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„Der Laden von Faschisten“

Bilder aus dem alten Cottbus | Von | 30. Dezember 2016

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Richtig war natürlich Antwort B. In unserer letzten Ausgabe hatten wir die Sandower Straße gesucht

Leser erinnern sich an die Sandower Straße im Herzen von Cottbus

Viele Leser haben die Antwort zu unserem Rätselbild der vergangenen Woche gewusst. Dazu gehört auch Jörg Wittich. Er schreibt: „Die Lösung Ihres Bilderrätsels vom 24.12. lautet: B – die Sandower Straße. Diese biegt hier zusammen mit den Straßenbahngleisen nach links ab. Geradeaus geht es zum Landgericht, welches zu DDR-Zeiten das Bezirksgericht war. Zu sehen ist auch der Gerichts- oder Schlossturm im Hintergrund. Im Eckhaus vorn war direkt an der Ecke der Jagdausstatter.“
Herbert Ramoth schreibt: „Zu sehen ist das zu DDR-Zeiten dort ansässige Jagdausstatter-Geschäft an der scharfen Kurve Sandower Straße/Gerichtsplatz (Eckhaus) in Richtung Sandow. Im Hintergrund ist der Gerichtsturm zu sehen. Dazu gibt es eine kleine Begebenheit, die seinerzeit für etwas Verwirrung in der Straßenbahn sorgte und einer Person einen roten Kopf bescherte. Eine Arbeitskollegin von meiner Frau fuhr mit ihrem Sohn (im Kindergartenalter) an diesem Geschäft vorbei, als dieser lauthals rief: „Mutti, das ist der Laden von den Faschisten.“ Fortan sorgte das für Gesprächsstoff auf der Arbeitsstelle. Den Betroffenen von einst von hier aus beste Grüße.“
Klaus Reiter merkt an: „Im Hintergrund ist der Gerichtsturm zu sehen.  In diesem Eckhaus war in den 1960er-Jahren das Schuhgeschäft „Klaus und Gabi“, später ein Jagdausstatter und heute ist
dort ein Bioladen drin. Dieses Haus hatte über Jahrzehnte eine bröckelnde Fassade und wurde dann nach und nach saniert.“
Jens Pumpa schreibt: „Wir schauen von der Sandower Straße in die Gerichtsstraße bzw. zum Gerichtsplatz. Im Hintergrund ist der Schlossturm zu erkennen. Das Haus Sandower Straße 50 (letztes Haus der rechten Häuserzeile) wurde 1795/96 erbaut und 2009/10 fachkundig saniert. Es ist einziger Cottbuser Vertreter des spätbarocken preußischen Zopfstils. Zu Anfang des 20. Jahrhunderts wurde es als Stadthaus II für Standesamt, Armenverwaltung, Stadtarchiv und auch als Stadtsparkasse genutzt. In den 1950er-Jahren wurde es zum VP-Ambulatorium umfunktioniert.“
Die richtige Lösung kannten auch  Michael Kordon, Ingeborg Karwoth, Dr. Klaus-G. Thiemann, Rainer Wollmann, Heinz Knobloch, Dieter Kattusch, Hagen Ruhland, Klaus Herold sowie Margarethe Schurmann-Fischer.
Gewonnen hat diese Woche Heinz Knobloch.
Herzlichen Glückwunsch!



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