Forst: Der Blick reichte bis zur Nordsee

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Von der Uferstraße reicht dieser Blick in die Postraße

Das Herrenmodehaus von Louis Harris erkannten noch viele Leser:
Wolfgang Marlow schreibt: „Hier handelt es sich um die Uferstraße in Blickrichtung zur Poststraße. Das hohe Haus war vor dem Krieg ein Kaufhaus, das auf der Ecke Uferstraße/Cottbuser Straße steht. Daneben links in Richtung der Stadtkirche war eine Fleischerei. Ging man die Uferstraße ein paar Meter weiter runter, so kam man an die Wasserstraße die am Markt endete mit der ehemaligen Synagoge, der späteren Stadtbibliothek. Ganz links vom Foto sieht man noch die Ecke des Lebensmittelgeschäftes der Promenade, das am Sonntag geöffnet hatte. Gegenüber der Promenade war der Obst -und Gemüseladen Meißner zu finden, wo auch der Fotograf steht. Auf der rechten Seite des Bildes, neben den blühenden Bäumen, befand sich ein Milchgeschäft das auch am Sonntagvormittag geöffnet hatte. Da gab es ganz frische Milch die in den Milchkannen der Kunden eingefüllt wurde.“
Thomas Methe schreibt: „Hier kommt man von der Promenade über die Cottbuser Straße drüber weg und geht geradezu in die Uferstraße. Schräg gegenüber das große Eckhaus war einst das Herrenmodehaus von Louis Harris und stand einst an der Uferstraße. Dieses Gebäude steht aber längst nicht mehr. Heute ist hier das Cafè Fumfahr zu finden.“
Auch Wolfgang Schenk griff zum Kugelschreiber: „Gleich hinter Louis Harris befand sich das Fischgeschäft Nordsee. Nach 1945 erzählten wir Besuchern der Stadt den Witz: ‘Das höchste Haus von Forst ist das Haus von Optiker-Matthias. Vom Dachfenster aus kann man bis zur Nordsee schauen’. Schließlich befand sich Matthias direkt gegenüber dem Nordsee-Restaurant.“
Gewonnen hat Wolfgang Marlow. Herzlichen Glückwunsch!