damals071222_foGroß Schacksdorf schwer zu erraten
Leider hat in dieser Woche kaum ein Brief unsere Redaktion erreicht. Dabei war die Kirche und das Schulgebäude in Groß Schacksdorf gut erkennbar, wie Leserin Angela Sillack schreibt.
Die Groß Schacksdorfer Kirche wurde bereits im 14. Jahrhundert erbaut, aber in der Zeit mehrmals beschädigt und nur notdürftig repariert. Von 1719 – 1721 baute man sie im barocken Stil auf den alten Grundmauern neu – fast dreihundert Jahre später wurde sie während des zweiten Weltkrieges teilweise noch einmal zerstört und teilt so das Schicksal mit der Forster Stadtkirche.
1953 wurde das Kirchenschiff neu gedeckt und die Turmspitze sowie das Gestühl erneuert.
Allerding verschlechterte sich der Zustand rapide. Mitte der 80er-Jahre wurde die nun fast baufällige Kirche mit großem Aufwand wieder ertüchtigt.
Daneben wurde von 1903 bis 1905 das roten Backsteingebäude als Schule erbaut. Allerdings blieb sie es nur rund 50 Jahre und dient in heutiger Zeit als Heimatstube.
Hier ist Wissenswertes über Groß Schacksdorf in einer wechselnden Ausstellung zu erfahren. Gegenüber der Heimatstube steht der Gedenkstein des Illustrators und Porträtmalers Friedrich Paul Thumann. Ebenso sehenswert ist das (leider beschädigte) Denkmal „Zum Toten Mann“.
Groß Schacksdorf wurde 1346 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort ist umgeben von über 20 Teichen, die eine Gesamtfläche von rund 120 Hektar überdecken. Rund 800 Einwohner hat die Gemeinde an der Stadtgrenze in Forst – inklusive der Siedlung Schacksdorf Ost.